Holzpellets im März 46 Prozent günstiger als Heizöl
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GILLES- Biomasseheizanlagen sind nicht nur in mehr als 200 Privathaushalten im Almtal installiert, in Grünau und Scharnstein werden beispielsweise bei 33 Unternehmen die robust gebauten und auf sicheren Betrieb ausgelegten Heizanlagen verwendet.
Die Gründe für den Wechsel des Energieträgers und für den Einbau einer Hackgut- oder Pelletkessels aus Gmunden sind vielfältig. Der stetig steigende Ölpreis schmerzt natürlich umso mehr, je mehr Heizöl verbraucht wird. Auch dass mit dem Verheizen von Öl genau jene Lobby gefördert wird, die vor kurzem die größte weltweiten Umweltkatastrophen im Golf von Mexiko verantwortlich gezeichnet hat, ein besonders aktueller Grund.
"Für uns war - neben der Einsparung von rund 50 Prozent der Heizkosten - der Hauptgrund, dass wir unser Geld, welches wir fürs Heizen verwenden nicht mehr länger ins Ausland schicken wollten um so von OPEC Staaten abhängig zu sein", erklärt Edith Strasser ihre Beweggründe zum Austausch der Ölheizung in Ihrem Blumenfachgeschäft in Scharnstein. "Außerdem haben wir bereits seit dem Jahr 2007 in unserem Hauptbetrieb in Pettenbach ebenfalls eine Gilles Hackschnitzelheizung im Einsatz, die hervorragend arbeitet."
In der Verkaufs-Niederlassung in Scharnstein wurden bis vor kurzem rund 15.000 Liter Heizöl pro Jahr verbrannt. "Seit 2008 heizen wir hier mit einer Gilles HPK-RA 120 Pelletheizung und haben so etwa 50 Prozent der Heizkosten eingespart", erklärt die Geschäftsführerin stolz. Zusätzlich freut sie sich, dass die effektive Pelletswärme aus der Region kommt. Schließlich vertraut sie auf regionale Pelletslieferanten.
Mit einem Pelletsverbrauch von 28 Tonnen pro Jahr und bei Brennstoffkosten von rund 5460€ spart sich die Unternehmerin zurzeit mehr als 5500 Euro an Heizkosten. " Der Verbrauch bei der Gärtnerei Strasser in Scharnstein entspricht etwa 5 Einfamilienhäusern", erklärt dazu Gilles Verkaufsleiter Gerald Steinkogler, der sowohl dieses, als auch viele weitere Projekte im Almtal erfolgreich begleitet hat. Stolz ist der Biomassespezialist auch auf die lange Tradition von Gilles Biomasseheizungen im Almtal: "Die ersten Anlagen in der Region wurden bereits 1995 installiert", so Steinkogler.
Quelle:
GILLES Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co KG
Koaserbauer Str. 16
A-4810 Gmunden
www.gilles.at
Die Erzeugung und die Lieferung von Wärme aus Biomasse wird von immer mehr Landwirten als zusätzliche Einkommensquelle - neben dem Brennholzverkauf - genutzt. Auch Privathaushalte in vielen Regionen schließen sich zusammen und heizen mit einem Mikronetz mehrere Haushalte mit einer Biomasseheizung. So können Einsparungen bei Kesselkauf und Wartung erzielt werden. Wichtiger jedoch sind die Einsparungen bei den Brennstoffkosten. Die Heizkosten sind bei Hackschnitzel oder Pellets um 50 bis 80 % niedriger als bei Öl oder auch Erdgas.
Das Umwelttechnikunternehmen Gilles aus Oberösterreich hat nun zahlreiche dieser Beispiele zusammengetragen. In einer 36 Seiten starken Broschüre werden viele Beispiele präsentiert, die zeigen, wie Landwirte als Wärmeverkäufer erfolgreich sind oder wo Kooperationen zwischen Privathaushalten oder auch mit Unternehmen bestens funktionieren.
Einige Dinge gilt es im Vorfeld der Überlegungen zur Errichtung einer Hackschnitzelheizung oder Pelletheizung für mehrere Gebäude zu beachten. Diese werden auf www.gilles.at dargestellt.
Die Bandbreite der vorgestellten Heizwerke reicht von der Nachbarschaftskooperation mit 45kW (Gilles Pelletheizung HPK-RA 45) in der Steiermark über ein Heizwerk in Kirchdorf am Inn (Bayern) bis zur Fernwärme Pelliziano in Italien (Gilles Hackschnitzelheizung HPKI-K 550).
Aufgrund der unterschiedlichen Erfordernisse zwischen Sommer und Winter werden natürlich auch Kaskadenanlagen mit Hackschnitzelheizungen vorgestellt. Diese wurden beispielsweise in Kirchschlag in Oberösterreich umgesetzt. Ein Hackschnitzelkessel Gilles HPKI-K 550 und ein weiterer Hackschnitzelkessel Gilles HPK-RA 160 wurden hier installiert. Auch das Schlosshotel Fiss in Tirol heizt mit zwei Pelletheizungen des renommierten Umwelttechnikunternehmens. Ein HPKI-K 900 und ein HPKI-K450 sorgen mit insgesamt 1350 kW für Wärme im Ski-Ressort.
Egal ob Sie Landwirt, Renovierer, "Häuslebauer", oder Unternehmen sind, mit der einzigartigen Bandbreite im Bereich Hackschnitzelheizung und Pelletheizung von 12,5kW für ein Einfamilienhaus bis 5.000kW (z.B. Hackschnitzelheizung Unternehmen) ist Gilles Anbieter für alle Standardanwendungen für klimaschonende, effiziente und heizkostenschonende Wärme- Erzeugung aus Pellets und Hackschnitzel.
Zahlreiche Informationen zum Thema Heizen mit Pellets und Hackschnitzel, anstatt Öl oder Gas und mehr als eintausend Planungsbeispiele für Ihre Hackschnitzelheizung, Pelletheizung und Industrieheizanlage, hält das Umwelttechnikunternehmen auf seiner Homepage bereit.
Quelle:
GILLES Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co KG
Koaserbauer Str. 16
A-4810 Gmunden
www.gilles.at
In Kooperation mit den Zentral- und Fachverbänden Sanitär-Heizung-Klima (SHK) wird im Jahr 2011 eine Weiterbildung zum Pellet- und Biomassefachbetrieb angeboten. Auf einer speziellen Internetseite werden diese Betriebe gelistet und beim Verbraucher beworben. Ende des Jahres sollen dort 1.000, bis 2015 4.000 Pellet- und Biomassefachbetriebe erscheinen. Für 2011 rechnet der DEPV mit einer Marktbelebung und dem Verkauf von 25.000 Pelletheizungen.
Für den reibungslosen und komfortablen Betrieb einer Pelletheizung ist ein Qualitätsmanagement vom Energieträger über die Feuerungstechnik bis hin zum Einbau durch den Heizungsfachbetrieb Voraussetzung. „Qualität ist der wichtigste Faktor zur Absatzsteigerung“, sagte DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt. Daher soll das Heizungshandwerk mit einem Qualifizierungsangebot gestärkt werden. Die Schulungen werden im Laufe des Jahres 2011 bundesweit angeboten. Durchgeführt werden die Qualifizierungsmaßnahmen vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) GmbH als Kommunikations- und Dienstleistungszentrum des DEPV, das hierzu eine Kooperation mit den SHK-Zentral- und Landesverbänden vereinbart hat.
Als Voraussetzung für die Auszeichnung zum Pellet- und Biomassefachbetrieb wird neben dem Nachweis einer technischen Schulung und dem Einbau einer bestimmten Anzahl Pelletkessel auch der Besuch einer Fortbildung zum Energieträger Pellets vorgeschrieben. Die hierdurch besonders qualifizierten Heizungsbaubetriebe werden im Internet veröffentlicht und dem Verbraucher als Partner für den Einbau von Pelletheizsystemen empfohlen.
Die bereits im Vorjahr erfolgte Markteinführung von ENplus, einem neuen Zertifizierungssystem für Pellets, war der Ausgangspunkt für die Qualitätsoffensive.
DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt weist darauf hin, dass mit ENplus erstmals ein Qualitätszeichen für Pellets am Markt sei, das sowohl Ansprüche an den Energieträger als auch an Lagerung, Transport und Belieferung des Verbrauchers beinhalte.
Schon jetzt sind über 50 Prozent der in Deutschland verfügbaren Pellets entsprechend zertifiziert. Im Zuge einer vergleichbaren internationalen Qualität wird ENplus in diesem Jahr auch in weiteren europäischen Ländern am Markt eingeführt werden. Neben der Qualität und dem Komfort spielt auch die Wirtschaftlichkeit der Wärmeerzeugung für den Verbraucher eine zentrale Rolle. „Mit der innovativen Markentechnik deutscher und österreichischer Hersteller und hochwertigen heimischen Pellets ist der Einbau und Betrieb einer Pelletheizung eine sehr wirtschaftliche Investition, was sich angesichts der prognostizierten Ölpreisdynamik weiter verbessern wird“, betonte die DEPV-Vorsitzende. „Kostenbewusstsein und Umweltschutz sind beim Heizen mit Pellets kein Widerspruch“, so Beate Schmidt weiter, „denn bei der Umstellung auf keinen anderen Energieträger kann der Verbraucher so viel CO2 einsparen wie bei Holz und Pellets.“
Quelle: DEPV,Pressemitteilung v. 24.01.2011
Das Heizen mit Holz wird immer beliebter, doch es gibt wichtige Vorschriften, die Besitzer von Kaminen und Öfen beachten müssen. Das Umweltministerium hat eine Broschüre mit praktischen und wichtigen Tipps für das Heizen herausgegeben. „Die Landesregierung will regenerative Energien fördern, deswegen unterstützen wir das Heizen mit Holz und Holzpellets. Es ist ein Beitrag zum Klimaschutz“, sagt Umweltminister Johannes Remmel. „Gleichzeitig muss aber als Vorsorge vor Gesundheitsgefahren die Emission von Feinstaub eingedämmt werden. Deswegen hat jeder, der Holz verbrennt, auch eine Verantwortung für die eigene Gesundheit und die anderer Menschen. Es ist wichtig, dass Grenzwerte eingehalten werden“, so Remmel.
Die Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen regelt, in welchen Anlagen Holz und andere Brennstoffe wie Stroh, Torf oder Kohle verbrannt werden darf und stellt Anforderungen an den Betrieb von privaten und gewerblichen Anlagen. Die neue Broschüre informiert unter anderem über Brennstoffe, die rechtlichen Auflagen für neue Öfen und Kamine, über Ausnahmeregelungen und Fristen für bestehende Anlagen, über neue Grenzwerte für Staub und Kohlenmonoxid sowie über das Schornsteinfegerrecht.
Die Broschüre „Was ist beim Heizen mit festen Brennstoffen zu beachten? Neue Anforderungen an Kleinfeuerungsanlagen“ kann unter www.umwelt.nrw.de heruntergeladen oder kostenfrei angefordert werden: Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen, Infoservice, Schwannstraße 3, 40476 Düsseldorf, Tel. 0211/4566-666, infoservice@mkulnv.nrw.de
Deutschland größter Pelletproduzent in Europa
Pelletmarkt 2010: Große Mengen, stabile Preisentwicklung, aber weiterhin Modernisierungsstau am Heizungsmarkt
Berlin, 28. Januar 2011 - Deutschland hat seine europaweite Führung bei der Produktion von Holzpellets ausgebaut. Im Jahr 2010 wurden mit rd. 1,75 Mio. Tonnen (t) so viele Pellets wie noch nie produziert – ein Plus zum Vorjahr von rd. 150.000 t. Weltweit werden nur in Nordamerika (USA und Kanada) mehr Pellets hergestellt. Mangels Absatz am Heizungsmarkt werden in Deutschland jedoch nur rd. 1,2 Mio. t verbraucht. Knapp ein Drittel der deutschen Produktion wird wie auch schon 2009 exportiert.
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) sieht in der hohen Produktion eine gute Grundlage für einen weiteren Ausbau von Pelletheizungen. „Mit einem Bestand von 140.000 Pelletheizungen im Jahr 2010 wird am Wärmemarkt das Potential des erneuerbaren Energieträgers Holz längst nicht ausgeschöpft. Deutschland hinkt bei der Erfüllung der politischen Klimaschutzziele auf dem Wärmesektor deutlich hinterher“, sagte Martin Bentele, Geschäftsführer des DEPV.
Durch die hohe Pelletproduktion ist in Deutschland die Versorgung der Verbraucher auch in der kalten Jahreszeit gesichert. Das große Angebot sorgt für konstante Preise. So lag der Durchschnittspreis für Holzpellets im Jahr 2010 bei 225 EUR/t. Die maximale Preisschwankung betrug 7,5 Prozent. Ende 2010 waren Pellets rund 40 Prozent günstiger als Heizöl. Grundlage für die Versorgungssicherheit der Verbraucher ist die hohe Dichte an Produktionsstandorten. Bundesweit gibt es rund 60 Pelletproduzenten, die an 75 Standorten produzieren. Der Schwerpunkt liegt rohstoffbedingt in den bewaldeten Mittelgebirgen Bayerns und Baden-Württembergs.
Für 2011 geht der DEPV mit 1,8 Mio. t Produktionsmenge von einer Marktkonsolidierung aus. Dieser Trend gelte auch für die Produktionskapazität, die auf 2,7 Mio. t geschätzt wird. Schmerzhaft ist für die deutschen Pelletproduzenten der hohe Rohstoffpreis. So stieg der Preis für eine Tonne Holzspäne, dem Ausgangsprodukt von Holzpellets, im Laufe des Jahres 2010 um gut 20 Prozent auf bis zu 115 EUR/t.
Holzpellets werden in Deutschland überwiegend aus Nebenprodukten der Sägeindustrie gepresst. Aufgrund der besseren Brenneigenschaften wird zur Wärmegewinnung fast ausschließlich Nadelholz verwendet. Holzspäne und Hackschnitzel (Sägeresthölzer) stellten 2010 mit rund 85 Prozent den größten Anteil des Ausgangsmaterials für Holzpellets dar. Nur ca. 15 Prozent der Pellets wurden aus nicht sägefähigen Rundholzsortimenten produziert. Noch keine nennenswerte Rolle für die Pelletproduktion spielten Hölzer aus landwirtschaftlichen Kurzumtriebsplantagen, wo z.B. schnellwachsende Baumarten wie Weiden und Pappeln angebaut werden.
Aufgrund eines dichten Händlernetzes ist bundesweit eine flächendeckende Pelletversorgung sichergestellt. Der DEPV geht von 600 Firmen aus, die dem Verbraucher Holzpresslinge anbieten. Das reicht vom großen Handelsunternehmen über den spezialisierten Pellethandel bis zu kleinen Energiehändlern, die ihr traditionelles Sortiment Heizöl um Pellets erweitern.
Seit 2010 gibt es in Deutschland mit ENplus ein neues Qualitätszeichen. ENplus setzt die neue europäische Pelletnorm (EN 14961-2) um und bezieht erstmals auch den Handel ein, der bei Lagerung, Logistik und Transport strenge Vorgaben einhalten muss. Anfang 2011 sind mehr als die Hälfte der in Deutschland verkauften Pellets nach ENplus zertifiziert und genügen somit sehr hohen Qualitätsstandards.
Weltweit wird die Pelletproduktion für 2010 auf zwischen 15 bis 20 Mio. t eingeschätzt, wobei in Europa ungefähr die Hälfte produziert wird. Genaue Daten liegen für 2010 noch nicht vor. In Nordamerika werden Pellets überwiegend zur Stromerzeugung hergestellt und in großem Stil nach Europa exportiert. In Deutschland produzierte Pellets sind vor allem für den Wärmemarkt vorgesehen. Der Einsatz in Heizungen erfordert von Holzpellets eine sehr hohe Qualität und ist wesentlich effizienter (mit Wirkungsgraden > 90 Prozent) als die Verstromung in Kraftwerken.
Quelle: DEPV
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