Posts mit dem Label Scheitholz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Scheitholz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Holzpellets im März 46 Prozent günstiger als Heizöl



Berlin - Auch im März 2012 behält der Preis für Holzpellets seine über die Wintermonate gezeigte Konstanz bei und zeigt sich gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert.







Der DEPV-Index beträgt aktuell 239,40 EUR/t, was 0,50 EUR weniger ist als im Februar. Ein Kilogramm der Presslinge kostet bundesweit durchschnittlich 0,24 EUR. Gegenüber Heizöl sind Holzpellets somit über 46 Prozent günstiger, wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV) berichtet.


Die Vorzüge des heimischen, nachwachsenden Energieträgers Holzpellets zeigen sich vor allem in den Wintermonaten. Preiskonstanz und breite Verfügbarkeit sind deutliche Vorteile, von denen Betreiber einer Pelletheizung in diesem Winter profitieren können.


„Grundlage für den gleichbleibend niedrigen Preis ist ein funktioniere der Markt für Holzpellets, der auf einem bundesweit sehr hohen Restholzangebot und einer breiten Produzenten- sowie Handelsstruktur aufbaut“, erklärt der geschäftsführende DEPVVorsitzende Martin Bentele. Wer sich für einen Heizungstausch interessiert, sollte sich den Preisverlauf von Holzpellets in den letzten Jahren anschauen.


„Darüber hinaus sprechen aber auch Argumente wie Öko- und CO2-Bilanz, Primärenergieverbrauch oder hervorragendes Emissionsverhalten für den Wechsel von fossilen Energieträgern zu einer Pelletheizung“, so Bentele. Der Preis für Pellets unterscheidet sich je nach Region. Pelletheizer in Nord- und Ostdeutschland zahlen im März für eine Tonne Pellets 234,67 EUR, wenn sechs Tonnen Qualitätspellets abgenommen werden.


In Süddeutschland kostet eine Tonne (t) 236,13 EUR. In der Mitte der Republik liegt der Preis bei 243,71 EUR/t. Der DEPV empfiehlt, Pellets mit dem ENplus-Siegel zu kaufen. Diese Qualitätspellets werden streng geprüft und auch der jeweilige Händler muss hohen Anforderungen bei Transport und Anlieferung genügen.




DEPV-Index


Der DEPV-Preisindex wird seit Jahresbeginn 2011 im Monatsrhythmus veröffentlicht. Er bezeichnet den Durchschnittspreis in Deutschland für eine Tonne Pellets der Qualitätsklasse ENplus A1 bzw. DINplus (Abnahme 6 t lose eingeblasen, Lieferung im Umkreis 50 km, inkl. aller Nebenkosten und MwSt.). Für den DEPV erhebt das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) den Pelletpreis nach Regionen sowie nach Verkaufsmenge. (depv)

Read more...

Emissions-Vergleich zeigt: Erneuerbare Wärme schützt Klima effektiv und günstig

Berlin, 14. Januar 2011 – Der Winter macht vorübergehend Pause, der Heizölpreis nicht: Mit fast 80 Euro pro 100 Liter ist Heizöl so teuer wie noch nie an einem Jahresanfang – sogar teurer als zu Beginn des traurigen Preisrekordjahres 2008. Privathaushalte, die bereits auf erneuerbare Wärme umgestiegen sind, können in diesem frühen und harten Winter viel Geld sparen. Zudem vermindern sie ihren wärmebedingten Treibhausgas-Ausstoß pro Kilowattstunde im Vergleich zu einer konventionellen Altheizung um bis zu 95 Prozent, je nach eingesetzter Technik. – Eine neue Publikation der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) stellt die Vorteile einer regenerativen Wärmeversorgung vor und erklärt die gängigsten Technologien.
„In der Tat sind nur die Erneuerbaren Energien in der Lage, den Wärmebedarf eines Gebäudes annähernd klimaneutral zu decken“, stellt AEE-Geschäftsführer Jörg Mayer fest. Nach Berechnungen des Öko-Instituts sind Heizungsysteme auf Basis von Bioenergie, Solarthermie oder Erd- bzw. Umweltwärme ihren fossilen Mitbewerbern in puncto Treibhausgas-Emissionen deutlich überlegen. Das gilt auch bei Berücksichtigung der Vorkette (Energieeinsatz für Anlagenherstellung und ggf. Brennstoffproduktion) und selbst dann, wenn man für den Strom, der etwa von Wärmepumpen benötigt wird, den durchschnittlichen deutschen Strommix mit seinem hohen Anteil aus Kohlekraftwerken zur Berechnung heranzieht. Noch besser würde die Bilanz ausfallen, wenn man als Hilfsenergie der Heizungssysteme ausschließlich Strom aus Erneuerbaren Energien einsetzte.

„Ersetzt man beispielsweise einen konventionellen Heizölkessel ohne Brennwerttechnik durch eine moderne Holzpelletheizung, so sinkt der durchschnittliche Ausstoß klimaschädlicher Gase von 376 auf 25 Gramm je Kilowattstunde Wärme“, rechnet Mayer vor. Und selbst bei einer zeitgemäßen Erdgastherme mit Brennwerttechnik oder bei Fernwärmeversorgung (jeweils rund 250 Gramm Treibhausgase pro kWh) könne ein Solarkollektor einen Teil des Wärmebedarfs mit nur einem Zehntel der Emissionen produzieren.

„Aktuelle Berechnungen zeigen: Mit erneuerbarer Wärme wird nicht nur das Klima geschützt, sondern es sinken auch die verbrauchsgebundenen Heizkosten. Ein Durchschnittshaushalt kann durch den Umstieg von fossiler auf regenerative Wärme fast 600 Euro im Jahr an Brennstoffkosten einsparen“, so Mayer unter Verweis auf die neue Broschüre. Dennoch trugen Erneuerbare Energien im Jahr 2009 erst gut ein Zehntel zum Wärmeverbrauch in deutschen Haushalten bei. Dabei sind ausgereifte Technologien und genügend Erfahrungen vorhanden: Etwa 1,4 Mio. Solarthermieanlagen, 390.000 Wärmepumpen und 140.000 Holzpelletheizungen sind aktuell in deutschen Haushalten installiert und demonstrieren den erfolgreichen Praxisbetrieb. Deutsche Hersteller dieser Anlagen gehören zu den Pionieren und Marktführern weltweit.
Einen umfassenden Überblick über die verfügbaren Heizungstechnologien gibt die Weltleitmesse ISH vom 15. bis 19. März 2011 in Frankfurt / Main. Die Agentur für Erneuerbare Energien ist auf der ISH mit einem Informationsstand vertreten (Galleria 0, Stand H 11).

Pressekontakt:

Philipp Vohrer
Presse und Politik
Agentur für Erneuerbare Energien
Reinhardtstr. 18
10117 Berlin
Tel.: 030-200535-50
E-Mail: p.vohrer@unendlich-viel-energie.de

Herausgeber: Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE)

Read more...

Halten Kaminöfen die Emissionsgrenzwerte ein?

Der Industrieverband Haus-, Heiz und Küchentechnik e.V. (HKI)  stellt auf seiner Internetseite www.hki-online.de u.a. eine umfangreiche Feuerstätten-Datenbank für die Informationsrecherche zur Verfügung. Sie informiert Planer, Betreiber, Schornsteinfeger, Handwerker und andere Interessenten darüber, welche Modelle an häuslichen Einzelraumfeuerstätten für feste Brennstoffe wie Kaminöfen, Pelletsöfen oder Holz-Heizherde die Emissionsgrenzwerte und Mindestwirkungsgrade der novellierten Kleinfeuerungsanlagenverordnung (1.BImSchV) einhalten. Weiterhin liefert die Datenbank Informationen zum Abgaswerte-Tripel und der Fähigkeit der Feuerstätten zur Mehrfachbelegung von Schornsteinen.
Es kann u.a. recherchiert werden, ob Festbrennstoff-Feuerstätten die in Deutschland und Nachbarländern geltenden Anforderungen erfüllen:
  • 1. Bundes-ImmissionschSchutz-Verordnung (1. BImSchV) vom 26.01.2010 in Deutschland
    • Anforderungen für neue Festbrennstoff-Einzelraumfeuerungsanlagen, die vom 22.03.2010 bis zum 31.12.2014 errichtet werden (Stufe 1, für die nach dem 31.12.2014 Bestandsschutz gilt) und
    • Anforderungen der Übergangsregelung nach § 26 der 1.BImSchV für bereits vor dem 22.03.2010 installierte Festbrennstoff-Einzelraumfeuerungsanlagen
  • Österreichische Vereinbarung gemäß Art 15a B-VG über das Inverkehrbringen und die Überprüfung von Feuerungsanlagen
  • Schweizer Luftreinhalteverordnung
  • Dänische Holzofenverordnung
Kontakt
Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.
Lyoner Str. 9
60528 Frankfurt a. M.
Tel.: 069 / 25 62 68 -0
E-Mail: info(bei)hki-online.de

Quelle: Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR)

Read more...

Pelletbranche prognostiziert weiteres starkes Wachstum

Ettenheim – „Die Rohstoffpotenziale beim heimischen Holz sind auch bei einem deutlichen Ausbau von Pelletheizungen in Deutschland ausreichend.“ Hierauf wies der Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI), Martin Bentele, aktuell im Rahmen einer Pressefahrt hin. Das DEPI geht bei der Prognose zur Entwicklung des Wärmemarktes in Deutschland zusammen mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) von einer stärkeren Zunahme erneuerbarer Wärmequellen aus als von der Bundesregierung angenommen.

„Bei verbesserten Rahmenbedingungen kann sich der Anteil erneuerbarer Energie am Wärmemarkt bis zum Jahr 2020 auf 25 Prozent erhöhen“, betonte Bentele. Die Bundesregierung prognostiziert eine geringere Zunahme von rund sieben Prozent (2008) auf 14 Prozent im Jahr 2020. Bis zum Jahr 2020 rechnen DEPI und BEE mit einem Anstieg auf eine Million Pelletheizungen. Das entspräche einem achtmal höheren Pelletbedarf von acht Millionen Tonnen jährlich. Mit 37,6 Terrawattstunden (TWh) läge der Beitrag der Pellets zur erneuerbaren Wärmeproduktion dann bei etwa 13 Prozent. Die Pelletbranche trägt dadurch einen wichtigen Teil zum Klimaschutz bei. Die Holzenergie wird 80 Prozent der Bioenergie im Wärmemarkt abdecken. Mit circa 75 TWh erbringt Scheitholz in der BEE-Prognose den größten Anteil der gesamten erneuerbaren Bioenergie (150 TWh).

Ein Blick auf die Entwicklung des Holzvorrats in den deutschen Wäldern zeigt, dass die Potenziale zur Erhöhung des energetischen Einsatzes gegeben sind. Eine aktuelle Inventurstudie des Johann-Heinrich-von-Thünen-Instituts (Braunschweig) sieht die deutschen Wälder europaweit auch künftig auf dem Spitzenplatz. Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) erläutert hierzu, dass trotz der nachfragebedingt deutlich gestiegenen Nutzungsmengen und trotz Orkanschäden durch „Kyrill“ (2007) und „Emma“ (2008) rund zehn Prozent mehr Holz zugewachsen seien als eingeschlagen wurden. Der Holzvorrat stieg demnach von rund 3,4 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2004 auf mehr als 3,6 Milliarden Kubikmeter (2008) an.

Der DEPI-Geschäftsführer fordert von der Politik, durch entsprechende Vorgaben dafür Sorge zu tragen, dass es nicht zu einer Verschwendung des heimischen Holzes zur reinen Verstromung oder für die Kraftstofferzeugung komme. Demgegenüber stellten Pelletheizungen mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent besonders effiziente Wärmequellen dar.

Die Ergebnisse aus der Inventurstudie 2008 des DFWR können unter dfwr.de eingesehen und heruntergeladen werden.

Quelle: Deutsches Pelletinstitut

Read more...
Add to Google
Blogs Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.deBusiness BlogsBloggeramt.de Blog Top Liste - by TopBlogs.de

  © Blogger templates Psi by Ourblogtemplates.com 2008

Back to TOP