Holzpellets im März 46 Prozent günstiger als Heizöl
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GILLES- Biomasseheizanlagen sind nicht nur in mehr als 200 Privathaushalten im Almtal installiert, in Grünau und Scharnstein werden beispielsweise bei 33 Unternehmen die robust gebauten und auf sicheren Betrieb ausgelegten Heizanlagen verwendet.
Die Gründe für den Wechsel des Energieträgers und für den Einbau einer Hackgut- oder Pelletkessels aus Gmunden sind vielfältig. Der stetig steigende Ölpreis schmerzt natürlich umso mehr, je mehr Heizöl verbraucht wird. Auch dass mit dem Verheizen von Öl genau jene Lobby gefördert wird, die vor kurzem die größte weltweiten Umweltkatastrophen im Golf von Mexiko verantwortlich gezeichnet hat, ein besonders aktueller Grund.
"Für uns war - neben der Einsparung von rund 50 Prozent der Heizkosten - der Hauptgrund, dass wir unser Geld, welches wir fürs Heizen verwenden nicht mehr länger ins Ausland schicken wollten um so von OPEC Staaten abhängig zu sein", erklärt Edith Strasser ihre Beweggründe zum Austausch der Ölheizung in Ihrem Blumenfachgeschäft in Scharnstein. "Außerdem haben wir bereits seit dem Jahr 2007 in unserem Hauptbetrieb in Pettenbach ebenfalls eine Gilles Hackschnitzelheizung im Einsatz, die hervorragend arbeitet."
In der Verkaufs-Niederlassung in Scharnstein wurden bis vor kurzem rund 15.000 Liter Heizöl pro Jahr verbrannt. "Seit 2008 heizen wir hier mit einer Gilles HPK-RA 120 Pelletheizung und haben so etwa 50 Prozent der Heizkosten eingespart", erklärt die Geschäftsführerin stolz. Zusätzlich freut sie sich, dass die effektive Pelletswärme aus der Region kommt. Schließlich vertraut sie auf regionale Pelletslieferanten.
Mit einem Pelletsverbrauch von 28 Tonnen pro Jahr und bei Brennstoffkosten von rund 5460€ spart sich die Unternehmerin zurzeit mehr als 5500 Euro an Heizkosten. " Der Verbrauch bei der Gärtnerei Strasser in Scharnstein entspricht etwa 5 Einfamilienhäusern", erklärt dazu Gilles Verkaufsleiter Gerald Steinkogler, der sowohl dieses, als auch viele weitere Projekte im Almtal erfolgreich begleitet hat. Stolz ist der Biomassespezialist auch auf die lange Tradition von Gilles Biomasseheizungen im Almtal: "Die ersten Anlagen in der Region wurden bereits 1995 installiert", so Steinkogler.
Quelle:
GILLES Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co KG
Koaserbauer Str. 16
A-4810 Gmunden
www.gilles.at
Das bekannte Biomasseunternehmen Gilles Energie und Umwelttechnik aus Österreich stellt auf seiner Homepage nun mehr als 1000 Referenzobjekte vor, die zeigen, wie man seine Heizkosten effektiv senken kann. Egal ob von Ölheizung auf Pelletsheizung oder von Holzvergaser auf hackschnitzellheizung umgestellt wurde, die interessierten Kunden können sich auf der Homepage die als Referenzobjekte errichteten Heizanlagen für Hackgut und Pellets mit ein paar Mouseclicks ansehen.
"Beim Besuch von www.gilles.at wählt man zuerst aus, welches Heizsystem speziell interessiert, und dann wird auf dem Unterpunkt Referenzen das Land ausgewählt", erklärt dazu Verkaufsleiter Gerald Steinkogler. Besonders viele Umsetzungsbeispiele für Hackgut- und Pelletsheizungen findet man natürlich in Österreich und Deutschland, da diese Länder aufgrund der aufgeschlossenen Bevölkerung und Förderungsstruktur in den vergangenen jahren bereits intensiv auf Biomasse umgerüstet haben.
Die Plattform bietet auch die Möglichkeit einer Detailsuche nach Containerheizanlagen mit Biomasse oder die Suche nach Einsatzbereichen (Nahwärme, Gewerbebetriebe,...).
Quelle:
GILLES Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co KG
Koaserbauer Str. 16
A-4810 Gmunden
www.gilles.at
In Kooperation mit den Zentral- und Fachverbänden Sanitär-Heizung-Klima (SHK) wird im Jahr 2011 eine Weiterbildung zum Pellet- und Biomassefachbetrieb angeboten. Auf einer speziellen Internetseite werden diese Betriebe gelistet und beim Verbraucher beworben. Ende des Jahres sollen dort 1.000, bis 2015 4.000 Pellet- und Biomassefachbetriebe erscheinen. Für 2011 rechnet der DEPV mit einer Marktbelebung und dem Verkauf von 25.000 Pelletheizungen.
Für den reibungslosen und komfortablen Betrieb einer Pelletheizung ist ein Qualitätsmanagement vom Energieträger über die Feuerungstechnik bis hin zum Einbau durch den Heizungsfachbetrieb Voraussetzung. „Qualität ist der wichtigste Faktor zur Absatzsteigerung“, sagte DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt. Daher soll das Heizungshandwerk mit einem Qualifizierungsangebot gestärkt werden. Die Schulungen werden im Laufe des Jahres 2011 bundesweit angeboten. Durchgeführt werden die Qualifizierungsmaßnahmen vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) GmbH als Kommunikations- und Dienstleistungszentrum des DEPV, das hierzu eine Kooperation mit den SHK-Zentral- und Landesverbänden vereinbart hat.
Als Voraussetzung für die Auszeichnung zum Pellet- und Biomassefachbetrieb wird neben dem Nachweis einer technischen Schulung und dem Einbau einer bestimmten Anzahl Pelletkessel auch der Besuch einer Fortbildung zum Energieträger Pellets vorgeschrieben. Die hierdurch besonders qualifizierten Heizungsbaubetriebe werden im Internet veröffentlicht und dem Verbraucher als Partner für den Einbau von Pelletheizsystemen empfohlen.
Die bereits im Vorjahr erfolgte Markteinführung von ENplus, einem neuen Zertifizierungssystem für Pellets, war der Ausgangspunkt für die Qualitätsoffensive.
DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt weist darauf hin, dass mit ENplus erstmals ein Qualitätszeichen für Pellets am Markt sei, das sowohl Ansprüche an den Energieträger als auch an Lagerung, Transport und Belieferung des Verbrauchers beinhalte.
Schon jetzt sind über 50 Prozent der in Deutschland verfügbaren Pellets entsprechend zertifiziert. Im Zuge einer vergleichbaren internationalen Qualität wird ENplus in diesem Jahr auch in weiteren europäischen Ländern am Markt eingeführt werden. Neben der Qualität und dem Komfort spielt auch die Wirtschaftlichkeit der Wärmeerzeugung für den Verbraucher eine zentrale Rolle. „Mit der innovativen Markentechnik deutscher und österreichischer Hersteller und hochwertigen heimischen Pellets ist der Einbau und Betrieb einer Pelletheizung eine sehr wirtschaftliche Investition, was sich angesichts der prognostizierten Ölpreisdynamik weiter verbessern wird“, betonte die DEPV-Vorsitzende. „Kostenbewusstsein und Umweltschutz sind beim Heizen mit Pellets kein Widerspruch“, so Beate Schmidt weiter, „denn bei der Umstellung auf keinen anderen Energieträger kann der Verbraucher so viel CO2 einsparen wie bei Holz und Pellets.“
Quelle: DEPV,Pressemitteilung v. 24.01.2011
Berlin - Durch die Zunahme von holzbetriebenen Öfen hat sich in den letzten Jahren auch die Nachfrage nach Holzbriketts in Deutschland deutlich erhöht. „Als heimscher, CO2-neutraler und normierter Energieträger mit hohem Brennwert und geringem Raumbedarf sind Holzbriketts für den emissionsarmen Einsatz in modernen Öfen gut geeignet.“ Das resümierte Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV), bei der Konstituierung des Arbeitskreises Holzbriketts. Zur Vorsitzenden des Arbeitskreises wurde Irmgard Noack von Rhein Braun gewählt.
Zur besseren Transparenz der Branche hat sich der Arbeitskreis Holzbriketts im DEPV zum Ziel gesetzt, zeitnah Marktdaten zu Produktion und Handel in Deutschland zu erheben. Auch die für das Jahr 2010 anstehende Verabschiedung der europäischen Norm EN 14961-3 und deren Umsetzung wird noch in diesem Jahr ein Thema des Gremiums sein. Holzbriketts werden in Deutschland für den lokalen und regionalen Verbrauch produziert, und zwar dort, wo kleinere Mengen an trockenen Holzspänen wie beispielsweise in Sägewerken oder bei der Möbelherstellung anfallen. Der Verbrauch von Holzbriketts in Deutschland im Jahr 2009 wird vom Arbeitskreis auf rd. 200.000 Tonnen geschätzt. Die Anzahl der Öfen, in denen regelmäßig oder gelegentlich Holzbriketts verbrannt werden, dürfte rund fünf Millionen betragen.
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pellet- und Holzenergiebranche. Kessel- und Ofenhersteller, Produzenten von Pellets und weiteren Energieholzsortimenten, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem Bundesverband organisiert.
Quelle: Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Die deutsche Pelletbranche ist trotz der Wirtschaftskrise optimistisch für das Jahr 2009. Im Januar und Februar hat sich die starke Nachfrage aus dem Vorjahr fortgesetzt, so dass die Heizungsverkäufer zweistellige Zuwachsraten verzeichnen und von einem weiteren Anstieg ausgehen. Nach der Fachmesse ISH (10.-14.03. in Frankfurt) ziehen die Aussteller ein ebenso positives Fazit, denn viele der über 200.000 Besucher waren bereits mit konkreten Kaufabsichten unterwegs. Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts, begründet diese stabile Entwicklung folgendermaßen: „Angesichts der aktuellen, unsicheren Wirtschaftslage setzen die Verbraucher vorwiegend auf Investitionen in das eigene Heim, wie die Erneuerung der Heizung. Eine solche Anlage schafft einen erkennbaren Mehrwert und wird als zukunftssicher betrachtet."
Auch die Unternehmen bestätigen diese Tendenz: „Wir sind überzeugt, dass sich Verbraucher gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für Investitionen entscheiden, die sich dauerhaft bezahlt machen. Das Heizen mit Pellets schafft nicht nur Unabhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen, sondern hat zusätzlich einen positiven Effekt auf die Umwelt und nicht zuletzt auf das persönliche Umfeld", sagt Ludwig Gerstlauer, Leiter Vertrieb und Marketing von Windhager Zentralheizung. Eine solche Anlageentscheidung senke mittelfristig die Kosten und erhöhe langfristig den Wert des Eigenheims.
Wer in dicke Wärmedämmung, effiziente Pelletheizung oder umweltschonende Solaranlage investiert, schont langfristig seinen Geldbeutel und das Klima. Das neue test Spezial Energie gibt dazu die besten Empfehlungen. Der Zeitpunkt ist günstig, denn die staatlichen Zuschüsse sind derzeit attraktiv. Das test Spezial Energie will helfen, die bequemsten Wege fürs Energiesparen zu finden. Es gibt Tipps, wie man die Stromrechnung merklich senken und die Brennstoffkosten reduzieren kann.
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Viel Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.Strom lässt sich im Haushalt sparen, wenn man alte Glühlampen durch effiziente B. von Objekten und Gebäuden mit natürlichem und künstlichem Licht. Beleuchtung ersetzt. Das test Spezial Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.Energie enthält Untersuchungsergebnisse von 26 Halogen-, 28 Energiespar- und 11 LED-Lampen im Systemvergleich. Dabei zeigt sich, dass die modernen LED- Strahler immer besser werden. Das Sparpotenzial ist enorm. Der Austausch klassischer Glühbirnen durch „gute“ E., auch Kompaktleuchtstofflampen genannt, stellen eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Leuchtstoffröhre dar. Energiesparlampen kann die Stromkosten um rund 80 Prozent reduzieren. In einem Modellhaushalt sanken die jährlichen Beleuchtungskosten sogar von 203 auf 37 Euro.
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Autor: Stiftung Warentest
Den Heizkessel komplett abschalten und so Geld und Energie sparen - im Sommer ist das für Hausbesitzer mit Solaranlagen kein Problem. Mit dem Einbau einer Solarthermieanlage können sie die wertvolle Wärmestrahlung einfangen und ihr Warmwasser damit heizen. Auch Pelletöfen oder Wärmepumpen, die die Energie aus Holz beziehungsweise anteilig aus Umweltwärme gewinnen, reduzieren spürbar die jährlichen Energiekosten.
Der Staat unterstützt dabei Hausbesitzer bei der Investition tatkräftig: Bis zu 500 Millionen Euro stehen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung jährlich zur Verfügung. In Neubauten ist die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien seit dem 1.1.2009 Pflicht.
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat anhand eines unsanierten 150qm Einfamilienhaus* ausgerechnet, ab wann sich die neue Im Jahr 2000 waren die privaten Haushalte mit fast 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands beteiligt; 1990 waren es erst 25 Prozent. Damit stehen die privaten Haushalte an zweiter Stelle hinter dem Verkehr (mit rund 30 Prozent), aber noch vor der Industrie (26,5 Prozent). In den privaten Haushalten liegt der Anteil der H. am Energieendverbrauch sogar bei 76 Prozent und 11 Prozent für Warmwasserbereitung.Heizung mit erneuerbaren Energien rechnet.
Solaranlage
Eigentümer, die eine Bei S. wird Wärme aus Sonnenenergie gewonnen. Häufigster Einsatzort ist die Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung. solarthermische Anlage zur Trinkwassererwärmung einbauen, können bis zu 60 Prozent der notwendigen Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.Energie für Warmwasser durch die Sonne gewinnen. Wer gleichzeitig noch seinen alten Kessel durch ein neues Brennwertgerät ersetzt, erhöht die Effizienz der Anlage weiter. Die Investitionskosten belaufen sich dabei auf rund 10.000 Euro. Aus dem Marktanreizprogramm erhalten sie 785 Euro Förderung (Basisförderung plus Kesseltauschbonus). Die jährlichen Energiekosteneinsparungen liegen bei 1.120 Euro. Geht man von einer Energiekostensteigerung von jährlich sechs Prozent aus, so rentiert sich die Anschaffung nach acht Jahren.
Pelletheizung
Heizungen mit Holzpellets werden immer beliebter. Pellets sind kleine Presslinge aus Restholz. Die Wärmeerzeugung mit Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz erfolgt nahezu CO2-neutral, denn: Bei der Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung wird nur die Menge an CO2 freigesetzt, die der Baum vorher beim Wachsen aufgenommen hat. Bei der Umrüstung auf eine Pelletheizung entstehen inklusive Pelletlager Kosten von rund 17.000 Euro. Der Eigentümer erhält vom Staat aus dem Marktanreizprogramm eine Förderung in Höhe von 2.700 Euro. Bei einer jährlichen Energiekostensteigung von sechs Prozent amortisiert sich die neue Heizanlage nach sieben Jahren.
Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe nutzt die Umgebungswärme aus dem Erdreich, dem Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser oder der Die L. besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft. Je höher die Globaler T.-Anstieg: Treibhauseffekt; T. im Wohnbereich: RaumklimaTemperatur der Umgebung und je geringer die zum Heizen benötigte Temperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Der Einbau einer Erdwärmepumpe kostet etwa 16.000 Euro. Da Wärmepumpen bei möglichst geringen Heiztemperaturen am effizientesten arbeiten, sollte bei bestehenden Gebäuden auch auf die Dämmung geachtet werden. Besitzer unsanierter Häuser müssen bei einer Modernisierung mit Dämmung und Installation der Wärmepumpe mit Kosten von rund 47.000 Euro rechnen. Dafür erhalten sie aber auch 3.000 Euro aus dem MAP und bis zu 4.700 Euro über die KfW-Förderbank. Die Energiekosten lassen sich durch die umfangeichen Maßnahmen um bis zu 85 Prozent reduzieren. Bei einer Energiekostensteigerung von sechs Prozent hat sich diese Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung nach rund 13 Jahren amortisiert.
Die dena hat einen Förderrechner entwickelt, um online schnell und einfach den individuellen Fördersatz zu ermitteln: Unter www.zukunft-haus.info/foerderrechner erfahren Interessierte, wie hoch der Zuschuss aus dem MAP für die geplante Anlage ist. Die KfW-Förderbank unterstützt mit zinsgünstigen Darlehen die energetische Sanierung eines Bestandsgebäudes.
*Berechnung der Sanierungspakete erfolge auf Basis folgender Annahmen: Freistehendes Einfamilienhaus des Baujahrs 1970, 150 m² Wohnfläche, unsaniert, 4 Personen-Haushalt, Energiepreis 0,08 Euro/kWh, Energiekosten vor Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung: 3.600 Euro/a für 45.000 kWh/a.
Autor: Deutsche Energie-Agentur GmbH
DEPV fordert verlässliche Rahmenbedingungen von neuer Bundesregierung
Stuttgart, 7. Oktober 2009. Die Pelletbranche entwickelt sich vor dem Hintergrund der Themen Energieeinsparung und Klimaschutz weiter positiv. Hierauf verwies die Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV), Beate Schmidt, am Mittwoch, den 7. Oktober 2009 bei einer Pressekonferenz zur Eröffnung der Messe Interpellets 09 in Stuttgart. Im Jahr 2009 würden im Wohnungsbereich voraussichtlich rd. 20.000 Feuerungsanlagen (Heizungen
< 50 kW und wasserführende Öfen) neu in Betrieb genommen, so dass am Jahresende von einem bundesweiten Bestand von 125.000 Anlagen ausgegangen werden kann. Angesichts von Wirtschaftskrise und einem seit Jahresbeginn niedrigen Ölpreis könnten allerdings die Prognosen des DEPV für 2009 nicht vollständig erreicht werden.
Gegenüber 2008 sei auf dem Pelletheizungsmarkt von einem leichten Rückgang, von rd. zehn Prozent auszugehen. „Der Verbraucher ist aber überzeugt von den erneuerbaren Energien und wird weiterhin auf effiziente, umweltfreundliche Wärmequellen setzen. Die Branche sieht daher keine Veranlassung, für die kommenden Jahre ihre positiven Entwicklungsprognosen abzuschwächen", sagte Schmidt. Bei konstanten Rahmenbedingungen und einer marktgerechten Ölpreisentwicklung geht man beim DEPV von kontinuierlichen jährlichen Wachstumsraten von 20 Prozent aus. Als Folge hieraus würde im Jahr 2020 ein Bestand von einer Million Pelletfeuerungen in Deutschland erreicht werden.
Bei den größeren Feuerungsanlagen (>50 kW) ist dagegen momentan eine regelrechte Sonderkonjunktur zu verzeichnen. Das Interesse von Kommunen, Gewerbeunternehmen und Industriebetrieben hat 2008 zu einer deutlich erhöhten Nachfrage geführt. Die DEPV-Vorsitzende betonte: „Die mit steigendem Energiebedarf deutlich sinkenden Kosten, verbunden mit einer effektiven Kohlendioxid (CO2)-Einsparung, überzeugen immer mehr Betreiber in Städten, Gemeinden oder bei Unternehmen.". Der DEPV schätzt die Anlagenzahl die in diesem Bereich von der fossilen Wärmeerzeugung mit Gas oder Öl auf eine größere Pelletheizung umgestellt haben, bundesweit auf rd. 5.000 ein, was alleine in diesem Bereich eine Einsparung von über einer halben Million t CO2 bedeutet. Eine umfassende Marktdokumentation für diesen Größenbereich strebt der DEPV für das Jahr 2010 an. Schmidt wies auch auf die Notwendigkeit hin, Marktwachstum mit Kommunikationsmaßnahmen zu begleiten. Hierzu habe die Branche das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) gegründet, das als Kompetenzzentrum PR- und Marketingbemühungen bündeln und Informations-vermittlung betreiben soll.
Pelletproduktion in Deutschland weiter auf hohem Niveau
Bei der Pelletproduktion ist Deutschland eines der größten Erzeugerländer in Europa. Im Jahr 2009 wird die produzierte Menge rd. 1,6 Mio. t betragen und sich damit gegenüber dem Vorjahr (1,5 Mio. t) leicht steigern. Die Produktionskapazität (technisch machbare Erzeugung) liegt mit rd. 2,7 Mio. t noch einmal deutlich darüber, wie die DEPV-Vorsitzende erklärte. Der tatsächliche Inlandsverbrauch lässt sich für das laufende Jahr auf rd. 1,1 Mio. t schätzen. Damit ist in Deutschland immer noch eine Überproduktion zu verzeichnen.
Die Situation in der Holzwirtschaft mit eingebrochenen Exportmöglichkeiten für die Sägeindustrie hat zu einer rückläufigen Schnittholzproduktion geführt, was wiederum einen Rückgang des Aufkommens an Holzspänen bedeutete. Hierdurch haben die Pelletproduzenten verstärkt auf schwache Rundholzsortimente und Waldrestholz als Ausgangsmaterialien gesetzt. Eine DEPV-Abfrage hat ein Ansteigen dieses Ausgangsmaterials auf 40 Prozent im zweiten Quartal des Jahres ergeben. Mit der Umsetzung der neuen europäischen Pellet-Norm (EN 14961-2) in die ENplus-Zertifizierung wird die Pelletbranche ab kommendem Jahr das Thema Qualitäts-sicherung selbst in die Hand nehmen. „Wir werden uns bemühen, mit ENplus europaweit einen einheitlichen Standard zu setzen, der zu einem verbesserten Verbraucherschutz führen wird", sagte die DEPV-Vorsitzende.
Die Pelletpreise haben sich durch dieses, etwas aufwändigere Produktionsverfahren gegenüber dem Vorjahr erhöht. Selbst gegenüber einem außergewöhnlich niedrigen Ölpreis (0,60 Euro/l) beträgt der Preisvorteil bei Pellets (210 Euro/t) im Herbst 2009 noch rd. 25 Prozent. Der Amortisierungszeitraum für eine Pelletheizung im Einfamilienhaus liegt bei diesen Ausgangswerten immer noch bei unter zehn Jahren, wie Schmidt betonte. Die Erweiterung des Rohstoffspektrums ist weiterhin ein wichtiges Thema für die Produzenten, um die Abhängigkeit von den Sägeneben-produkten zu verringern. Neben den Materialien Sägerestholz, Rundholz und Waldrestholz werden künftig vermehrt auch sog. Kurzumtriebshölzer zur Pellet-produktion genutzt werden. Hierzu müssten allerdings verschiedene Restriktionen abgebaut werden. Die DEPV-Vorsitzende forderte hierzu eine schnelle Novellierung des Bundeswaldgesetzes. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die gemeinsame Erklärung von DEPV und Naturschutzbund Deutschland (NABU) hin.
Von der neuen Bundesregierung verlässliche Rahmenbedingungen einfordern
Die politischen Rahmenbedingungen für die Branche haben sich im Jahr 2009 stabilisiert. Dennoch wird dem Thema Wärme, unter dem die Hälfte des Energie-verbrauchs Deutschland gefasst werden können, auf politischer Ebene sowie in der Öffentlichkeit noch nicht ausreichend Bedeutung geschenkt. Die Prinzipien Fordern und Fördern wurden von der Bundesregierung durch die Verabschiedung des Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) umgesetzt. Darin wird für den Neubau eine Verpflichtung zur Nutzung eines Mindestanteils an erneuerbarer Wärme (>50 Prozent) festgeschrieben. Die DEPV-Vorsitzende bekräftigte, dass das Prinzip „Fordern und Fördern" weiterentwickelt werden müsse. Ein deutlicher Anreiz zur Behebung des Modernisierungsstaus im Heizungsbereich könne durch die Erweiterung der Pflicht auf den Bereich Renovierung erreicht werden. „Als Austausch-grund sehe ich das Nichterreichen von bestimmten Effizienzstandards bei alten Heizungen", sagte Schmidt. Der DEPV wird hierfür einen Konsens mit anderen Interessenvertretungen aus den Bereichen Erneuerbare Energien und SHK anstreben.
Im EEWärmeG ist auch die Mittelausstattung des Marktanreizprogramms (MAP) geregelt, wo mit der Definition der Förderhöhe für die erneuerbare Wärme „bis zu 500 Mio. Euro" für Kontinuität gesorgt werden soll. Hierfür werden in den nächsten Wochen erhebliche politische Bemühungen auf den DEPV zukommen. Das Instrument MAP muss aus Sicht des DEPV auch künftig Bestand haben. Seine Wirksamkeit wird leider regelmäßig durch die Streichung der am Jahresende noch enthaltenen Mittel begrenzt, denn die im November und Dezember noch gestellten Forderungen werden in das neue Jahr mit hinüber genommen. Hier muss es bei der Bearbeitung geschafft werden, den „üblichen" Antragsstau zum Jahresende zu verhindern.
Als weiteres politisches Thema hat sich die Novellierung der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV) erwiesen, die für die Branche drohte zu einer „endlosen Geschichte" zu entwickeln. Die im Sommer erfolgte Verabschiedung durch den Deutschen Bundestag hat es nun aber ermöglicht, Anfang 2010 die neue 1. BImSchV in Kraft treten zu lassen. Hierzu müsse der Bundesrat der Novelle zustimmen. Der DEPV hat sich in den vergangenen Wochen bei den Entscheidungs-trägern hierfür eingesetzt. „Von Beginn dieser Diskussion an haben wir Planungs-sicherheit für die Branche eingefordert. Nur bei festen, strengen Grenzwerten wird ein Ende der Feinstaubdiskussion erreicht, was unerlässlich für die Imageverbesserung des Energieträgers Holz ist", erläuterte die DEPV-Vorsitzende.
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV):
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pelletbranche. Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem Bundesverband organisiert.
Für weitere Informationen:
Reinhardtstraße 18, 10117 Berlin
Tel. +49 (0) 30 6881599 66
Fax +49 (0) 30 6881599 77
E-Mail: info@depv.de
Internet: www.depv.de
Mit der neuen Pelletkessel-Generation BioWIN setzt Windhager Zentralheizung neue Maßstäbe für energiesparende Bioheizung. Ausgeklügelte, voll automatisierte Technik für einfachste Reinigung sowie geringstmöglicher Verbrauch. Herzstück des BioWINplus ist der neue Pelletbrenner. Der neuartige konische Brennertopf gewährleistet saubere Verbrennung und geringere Emissionen.
Der neue Entaschungsmechanismus setzt das Glutbett regelmäßig in Bewegung, sodass keine gröberen Ascheteile mehr entstehen. Verkrustungen, wie sie bei schwankenden Pelletqualitäten auftreten können, sind kein Problem mehr. Automatische Brennertopfentaschung, Heizflächenreinigung und Ascheaustragung sorgen für lange Betreuungsintervalle und einfache Bedienung.
Durch die nahezu rückstandslose Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung muss die Aschelade nur mehr 2 bis 4 mal jährlich geleert werden. Mit nur 1,75 m Bauhöhe ist der neue BioWINplus sehr kompakt. Dadurch bleibt gewährleistet, dass das Heizsystem BioWINplus auch in niedrigen Heizungskellern, wie sie in älteren Gebäuden vorkommen, Platz hat. Für leichteren Transport kann der BioWINplus in mehrere Teile zerlegt werden.
Umweltzeichen für höchste Qualität
Die innovative und umweltfreundliche Technik des Seekirchner Heizungsprofis Windhager wurde nun auch durch die Verleihung des Umweltsiegels UZ 37 bestätigt. Wobei der Stromverbrauch der Pellet- Heizlösungen die vorgegebenen Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen. Grenzwerte des Umweltzeichens um 50% unterschreitet - das entspricht dem Stromverbrauch einer Glühbirne.
Bei S. handelt es sich um in der Luft verteilte, feste Teilchen, die je nach Größe in Grob- und Fein-S. unterschieden werden.Staub- und CO-Emissionen sind sogar um bis zu 80 % geringer. Umweltminister Berlakovich überreichte Windhager die begehrte Auszeichnung auf der Energiesparmesse in Wels. "Diese Prämierung ist für das Unternehmen von großer Bedeutung. Wir fühlen uns in unserer kontinuierlichen Entwicklungsarbeit bestätigt", zeigt sich Windhager Geschäftsführer Manfred Faustmann erfreut: "Das österreichische Das deutsche Umweltzeichen (Blauer Umweltengel)ist aus einer Initiative der Umweltminister von Bund und Ländern vor mehr als 25 Jahren mit dem Ziel der Förderung und Kennzeichnung umweltfreundlicher Produkte entstanden. Umweltzeichen ist für unsere Kunden ein wertvolles Orientierungsmittel und ein eindrucksvoller Beweis, dass sie mit jedem Windhager Pellet-Heizkessel ein besonders umweltfreundliches und hochwertiges Produkt erwerben", so Faustmann.
Über Windhager Zentralheizung:
Das 1921 in einer kleinen Schlosserei im Salzburgerischen Seekirchen gegründete Unternehmen ist heute mit 540 MitarbeiterInnen und einem Partner-Der Begriff Netzwerk bezeichnet soziale Beziehungsgeflechte zwischen Menschen, oder Organisationen/Institutionen. Der Begriff Netzwerk wird auch für einen Verbund von Computern benutzt.
Netzwerk von 800 heimischen Heizungsbauern Österreichs Parade-Kesselhersteller. Produziert wird ausschließlich im Inland. Der Exportanteil beträgt 60%. Die hauseigene dreißigköpfige Forschungs- und Entwicklungsabteilung des regionalen Leitbetriebs widmet sich vor allem der Entwicklung von neuen hocheffizienten Zentralheizungstechnologien für siehe Regenerative Energiequellenerneuerbare Energien.
Quelle: Windhager Zentralheizung GmbH
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