Holzpellets im März 46 Prozent günstiger als Heizöl
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GILLES- Biomasseheizanlagen sind nicht nur in mehr als 200 Privathaushalten im Almtal installiert, in Grünau und Scharnstein werden beispielsweise bei 33 Unternehmen die robust gebauten und auf sicheren Betrieb ausgelegten Heizanlagen verwendet.
Die Gründe für den Wechsel des Energieträgers und für den Einbau einer Hackgut- oder Pelletkessels aus Gmunden sind vielfältig. Der stetig steigende Ölpreis schmerzt natürlich umso mehr, je mehr Heizöl verbraucht wird. Auch dass mit dem Verheizen von Öl genau jene Lobby gefördert wird, die vor kurzem die größte weltweiten Umweltkatastrophen im Golf von Mexiko verantwortlich gezeichnet hat, ein besonders aktueller Grund.
"Für uns war - neben der Einsparung von rund 50 Prozent der Heizkosten - der Hauptgrund, dass wir unser Geld, welches wir fürs Heizen verwenden nicht mehr länger ins Ausland schicken wollten um so von OPEC Staaten abhängig zu sein", erklärt Edith Strasser ihre Beweggründe zum Austausch der Ölheizung in Ihrem Blumenfachgeschäft in Scharnstein. "Außerdem haben wir bereits seit dem Jahr 2007 in unserem Hauptbetrieb in Pettenbach ebenfalls eine Gilles Hackschnitzelheizung im Einsatz, die hervorragend arbeitet."
In der Verkaufs-Niederlassung in Scharnstein wurden bis vor kurzem rund 15.000 Liter Heizöl pro Jahr verbrannt. "Seit 2008 heizen wir hier mit einer Gilles HPK-RA 120 Pelletheizung und haben so etwa 50 Prozent der Heizkosten eingespart", erklärt die Geschäftsführerin stolz. Zusätzlich freut sie sich, dass die effektive Pelletswärme aus der Region kommt. Schließlich vertraut sie auf regionale Pelletslieferanten.
Mit einem Pelletsverbrauch von 28 Tonnen pro Jahr und bei Brennstoffkosten von rund 5460€ spart sich die Unternehmerin zurzeit mehr als 5500 Euro an Heizkosten. " Der Verbrauch bei der Gärtnerei Strasser in Scharnstein entspricht etwa 5 Einfamilienhäusern", erklärt dazu Gilles Verkaufsleiter Gerald Steinkogler, der sowohl dieses, als auch viele weitere Projekte im Almtal erfolgreich begleitet hat. Stolz ist der Biomassespezialist auch auf die lange Tradition von Gilles Biomasseheizungen im Almtal: "Die ersten Anlagen in der Region wurden bereits 1995 installiert", so Steinkogler.
Quelle:
GILLES Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co KG
Koaserbauer Str. 16
A-4810 Gmunden
www.gilles.at
Das bekannte Biomasseunternehmen Gilles Energie und Umwelttechnik aus Österreich stellt auf seiner Homepage nun mehr als 1000 Referenzobjekte vor, die zeigen, wie man seine Heizkosten effektiv senken kann. Egal ob von Ölheizung auf Pelletsheizung oder von Holzvergaser auf hackschnitzellheizung umgestellt wurde, die interessierten Kunden können sich auf der Homepage die als Referenzobjekte errichteten Heizanlagen für Hackgut und Pellets mit ein paar Mouseclicks ansehen.
"Beim Besuch von www.gilles.at wählt man zuerst aus, welches Heizsystem speziell interessiert, und dann wird auf dem Unterpunkt Referenzen das Land ausgewählt", erklärt dazu Verkaufsleiter Gerald Steinkogler. Besonders viele Umsetzungsbeispiele für Hackgut- und Pelletsheizungen findet man natürlich in Österreich und Deutschland, da diese Länder aufgrund der aufgeschlossenen Bevölkerung und Förderungsstruktur in den vergangenen jahren bereits intensiv auf Biomasse umgerüstet haben.
Die Plattform bietet auch die Möglichkeit einer Detailsuche nach Containerheizanlagen mit Biomasse oder die Suche nach Einsatzbereichen (Nahwärme, Gewerbebetriebe,...).
Quelle:
GILLES Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co KG
Koaserbauer Str. 16
A-4810 Gmunden
www.gilles.at
Die Erzeugung und die Lieferung von Wärme aus Biomasse wird von immer mehr Landwirten als zusätzliche Einkommensquelle - neben dem Brennholzverkauf - genutzt. Auch Privathaushalte in vielen Regionen schließen sich zusammen und heizen mit einem Mikronetz mehrere Haushalte mit einer Biomasseheizung. So können Einsparungen bei Kesselkauf und Wartung erzielt werden. Wichtiger jedoch sind die Einsparungen bei den Brennstoffkosten. Die Heizkosten sind bei Hackschnitzel oder Pellets um 50 bis 80 % niedriger als bei Öl oder auch Erdgas.
Das Umwelttechnikunternehmen Gilles aus Oberösterreich hat nun zahlreiche dieser Beispiele zusammengetragen. In einer 36 Seiten starken Broschüre werden viele Beispiele präsentiert, die zeigen, wie Landwirte als Wärmeverkäufer erfolgreich sind oder wo Kooperationen zwischen Privathaushalten oder auch mit Unternehmen bestens funktionieren.
Einige Dinge gilt es im Vorfeld der Überlegungen zur Errichtung einer Hackschnitzelheizung oder Pelletheizung für mehrere Gebäude zu beachten. Diese werden auf www.gilles.at dargestellt.
Die Bandbreite der vorgestellten Heizwerke reicht von der Nachbarschaftskooperation mit 45kW (Gilles Pelletheizung HPK-RA 45) in der Steiermark über ein Heizwerk in Kirchdorf am Inn (Bayern) bis zur Fernwärme Pelliziano in Italien (Gilles Hackschnitzelheizung HPKI-K 550).
Aufgrund der unterschiedlichen Erfordernisse zwischen Sommer und Winter werden natürlich auch Kaskadenanlagen mit Hackschnitzelheizungen vorgestellt. Diese wurden beispielsweise in Kirchschlag in Oberösterreich umgesetzt. Ein Hackschnitzelkessel Gilles HPKI-K 550 und ein weiterer Hackschnitzelkessel Gilles HPK-RA 160 wurden hier installiert. Auch das Schlosshotel Fiss in Tirol heizt mit zwei Pelletheizungen des renommierten Umwelttechnikunternehmens. Ein HPKI-K 900 und ein HPKI-K450 sorgen mit insgesamt 1350 kW für Wärme im Ski-Ressort.
Egal ob Sie Landwirt, Renovierer, "Häuslebauer", oder Unternehmen sind, mit der einzigartigen Bandbreite im Bereich Hackschnitzelheizung und Pelletheizung von 12,5kW für ein Einfamilienhaus bis 5.000kW (z.B. Hackschnitzelheizung Unternehmen) ist Gilles Anbieter für alle Standardanwendungen für klimaschonende, effiziente und heizkostenschonende Wärme- Erzeugung aus Pellets und Hackschnitzel.
Zahlreiche Informationen zum Thema Heizen mit Pellets und Hackschnitzel, anstatt Öl oder Gas und mehr als eintausend Planungsbeispiele für Ihre Hackschnitzelheizung, Pelletheizung und Industrieheizanlage, hält das Umwelttechnikunternehmen auf seiner Homepage bereit.
Quelle:
GILLES Energie- und Umwelttechnik GmbH & Co KG
Koaserbauer Str. 16
A-4810 Gmunden
www.gilles.at
In Kooperation mit den Zentral- und Fachverbänden Sanitär-Heizung-Klima (SHK) wird im Jahr 2011 eine Weiterbildung zum Pellet- und Biomassefachbetrieb angeboten. Auf einer speziellen Internetseite werden diese Betriebe gelistet und beim Verbraucher beworben. Ende des Jahres sollen dort 1.000, bis 2015 4.000 Pellet- und Biomassefachbetriebe erscheinen. Für 2011 rechnet der DEPV mit einer Marktbelebung und dem Verkauf von 25.000 Pelletheizungen.
Für den reibungslosen und komfortablen Betrieb einer Pelletheizung ist ein Qualitätsmanagement vom Energieträger über die Feuerungstechnik bis hin zum Einbau durch den Heizungsfachbetrieb Voraussetzung. „Qualität ist der wichtigste Faktor zur Absatzsteigerung“, sagte DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt. Daher soll das Heizungshandwerk mit einem Qualifizierungsangebot gestärkt werden. Die Schulungen werden im Laufe des Jahres 2011 bundesweit angeboten. Durchgeführt werden die Qualifizierungsmaßnahmen vom Deutschen Pelletinstitut (DEPI) GmbH als Kommunikations- und Dienstleistungszentrum des DEPV, das hierzu eine Kooperation mit den SHK-Zentral- und Landesverbänden vereinbart hat.
Als Voraussetzung für die Auszeichnung zum Pellet- und Biomassefachbetrieb wird neben dem Nachweis einer technischen Schulung und dem Einbau einer bestimmten Anzahl Pelletkessel auch der Besuch einer Fortbildung zum Energieträger Pellets vorgeschrieben. Die hierdurch besonders qualifizierten Heizungsbaubetriebe werden im Internet veröffentlicht und dem Verbraucher als Partner für den Einbau von Pelletheizsystemen empfohlen.
Die bereits im Vorjahr erfolgte Markteinführung von ENplus, einem neuen Zertifizierungssystem für Pellets, war der Ausgangspunkt für die Qualitätsoffensive.
DEPV-Vorsitzende Beate Schmidt weist darauf hin, dass mit ENplus erstmals ein Qualitätszeichen für Pellets am Markt sei, das sowohl Ansprüche an den Energieträger als auch an Lagerung, Transport und Belieferung des Verbrauchers beinhalte.
Schon jetzt sind über 50 Prozent der in Deutschland verfügbaren Pellets entsprechend zertifiziert. Im Zuge einer vergleichbaren internationalen Qualität wird ENplus in diesem Jahr auch in weiteren europäischen Ländern am Markt eingeführt werden. Neben der Qualität und dem Komfort spielt auch die Wirtschaftlichkeit der Wärmeerzeugung für den Verbraucher eine zentrale Rolle. „Mit der innovativen Markentechnik deutscher und österreichischer Hersteller und hochwertigen heimischen Pellets ist der Einbau und Betrieb einer Pelletheizung eine sehr wirtschaftliche Investition, was sich angesichts der prognostizierten Ölpreisdynamik weiter verbessern wird“, betonte die DEPV-Vorsitzende. „Kostenbewusstsein und Umweltschutz sind beim Heizen mit Pellets kein Widerspruch“, so Beate Schmidt weiter, „denn bei der Umstellung auf keinen anderen Energieträger kann der Verbraucher so viel CO2 einsparen wie bei Holz und Pellets.“
Quelle: DEPV,Pressemitteilung v. 24.01.2011
Berlin - Durch die Zunahme von holzbetriebenen Öfen hat sich in den letzten Jahren auch die Nachfrage nach Holzbriketts in Deutschland deutlich erhöht. „Als heimscher, CO2-neutraler und normierter Energieträger mit hohem Brennwert und geringem Raumbedarf sind Holzbriketts für den emissionsarmen Einsatz in modernen Öfen gut geeignet.“ Das resümierte Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV), bei der Konstituierung des Arbeitskreises Holzbriketts. Zur Vorsitzenden des Arbeitskreises wurde Irmgard Noack von Rhein Braun gewählt.
Zur besseren Transparenz der Branche hat sich der Arbeitskreis Holzbriketts im DEPV zum Ziel gesetzt, zeitnah Marktdaten zu Produktion und Handel in Deutschland zu erheben. Auch die für das Jahr 2010 anstehende Verabschiedung der europäischen Norm EN 14961-3 und deren Umsetzung wird noch in diesem Jahr ein Thema des Gremiums sein. Holzbriketts werden in Deutschland für den lokalen und regionalen Verbrauch produziert, und zwar dort, wo kleinere Mengen an trockenen Holzspänen wie beispielsweise in Sägewerken oder bei der Möbelherstellung anfallen. Der Verbrauch von Holzbriketts in Deutschland im Jahr 2009 wird vom Arbeitskreis auf rd. 200.000 Tonnen geschätzt. Die Anzahl der Öfen, in denen regelmäßig oder gelegentlich Holzbriketts verbrannt werden, dürfte rund fünf Millionen betragen.
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pellet- und Holzenergiebranche. Kessel- und Ofenhersteller, Produzenten von Pellets und weiteren Energieholzsortimenten, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem Bundesverband organisiert.
Quelle: Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Die deutsche Pelletbranche ist trotz der Wirtschaftskrise optimistisch für das Jahr 2009. Im Januar und Februar hat sich die starke Nachfrage aus dem Vorjahr fortgesetzt, so dass die Heizungsverkäufer zweistellige Zuwachsraten verzeichnen und von einem weiteren Anstieg ausgehen. Nach der Fachmesse ISH (10.-14.03. in Frankfurt) ziehen die Aussteller ein ebenso positives Fazit, denn viele der über 200.000 Besucher waren bereits mit konkreten Kaufabsichten unterwegs. Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts, begründet diese stabile Entwicklung folgendermaßen: „Angesichts der aktuellen, unsicheren Wirtschaftslage setzen die Verbraucher vorwiegend auf Investitionen in das eigene Heim, wie die Erneuerung der Heizung. Eine solche Anlage schafft einen erkennbaren Mehrwert und wird als zukunftssicher betrachtet."
Auch die Unternehmen bestätigen diese Tendenz: „Wir sind überzeugt, dass sich Verbraucher gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für Investitionen entscheiden, die sich dauerhaft bezahlt machen. Das Heizen mit Pellets schafft nicht nur Unabhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen, sondern hat zusätzlich einen positiven Effekt auf die Umwelt und nicht zuletzt auf das persönliche Umfeld", sagt Ludwig Gerstlauer, Leiter Vertrieb und Marketing von Windhager Zentralheizung. Eine solche Anlageentscheidung senke mittelfristig die Kosten und erhöhe langfristig den Wert des Eigenheims.
Hohe Produktion im dritten Quartal 2009
Berlin, 19. November 2009. Mit rd. 475.000 Tonnen (t) wurden noch nie so viele Holzpellets in Deutschland produziert wie im dritten Quartal 2009. Hierauf wies der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) hin. „Damit ist für den Verbraucher die Versorgung selbst für den Fall eines sehr strengen Winters sichergestellt", sagte hierzu Martin Bentele, Geschäftsführer beim DEPV. Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit legten immer mehr Pelletproduzenten und Händler für die kalte Jahreszeit Reservelager an, so dass auch bei einem in den letzten drei Monaten des Jahres üblichen Produktionsrückgang eine ausreichende Pelletmenge verfügbar sei.
Im Jahr 2009 wurden bundesweit bis Ende September rd. 1,2 Mio. t Pellets hergestellt. Rd. 70 Prozent davon – und damit mehr als im Vorjahr (rd. 60 Prozent) – wurden im Inland verbraucht. Nach Einschätzung des DEPV wird die zu Beginn des Jahres abgegebene Prognose des Verbands, von 1,6 Mio. t Pellets, wahrscheinlich erreicht. „Angesichts eines rückläufigen Angebots an Sägespänen ist die hohe Pelletproduktion auch ein Beleg für eine erfolgreiche Ausdehnung und Sicherung der Rohstoffbasis. Mit der verstärkten Einbeziehung von Rohholzsortimenten konnten die Produzenten die Verknappung von Sägespänen erfolgreich kompensieren", sagte der DEPV-Geschäftsführer. So stammten im dritten Quartal rd. 30 Prozent des eingesetzten Rohstoffs aus Rohholzsortimenten.
Weitere Informationen:
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)
Reinhardtstr. 18
DE-10117 Berlin
Tel. +49 (0)30 / 688 15 99-66
Fax. +49 (0)30 / 688 15 99-77
info@depv.de
www.depv.de
Heizen mit erneuerbaren Energien wird bei Deutschlands Hauseigentümern immer beliebter. Dies geht aus einer aktuellen repräsentativen Umfrage* der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) hervor. Besonders das Heizen mit Holz erfreut sich wachsender Beliebtheit: 46 Prozent der Hauseigentümer, die in den letzten fünf Jahren saniert haben, setzen auf diesen traditionellen Energieträger. In den Jahren davor lag der Anteil noch bei 30 Prozent.
An zweiter Stelle in der Beliebtheit: Solarenergie Ist Energie, die Voraussetzungen für das Leben und die natürlichen Energiekreisläufe schafft.Solarenergie. Ein Fünftel aller Sanierer setzt auf die Kraft der Sonne.
"Die Zahlen belegen, dass die erneuerbaren Energien eine immer größere Bedeutung bei der Wärmegewinnung bekommen - vor allem als zweites Energiestandbein. In Kombination mit einer guten Wärmedämmung tragen siehe Regenerative Energiequellenerneuerbare Energien damit entscheidend zu einer vorausschauenden und zukunftssicheren Energieversorgung bei", sagt Thomas Kwapich, Bereichsleiter bei der dena.
Von den Hauseigentümern, die erneuerbare Energien bei ihrer Im Jahr 2000 waren die privaten Haushalte mit fast 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands beteiligt; 1990 waren es erst 25 Prozent. Damit stehen die privaten Haushalte an zweiter Stelle hinter dem Verkehr (mit rund 30 Prozent), aber noch vor der Industrie (26,5 Prozent). In den privaten Haushalten liegt der Anteil der H. am Energieendverbrauch sogar bei 76 Prozent und 11 Prozent für Warmwasserbereitung.Heizung einsetzen, sind 82 Prozent damit zufrieden. Sie klagen deutlich weniger über hohe Heizkosten als Befragte, die ohne Erneuerbare heizen. Trotzdem haben 35 Prozent der befragten Hauseigentümer noch nie saniert. Zum Handeln sähen sich 28 Prozent dieser bisher "Inaktiven" veranlasst, wenn die Energiekosten beim Betrieb der jetzigen Anlage weiter steigen würden. Weitere 22 Prozent setzen auf ihren Fachmann: nur bei einem Rat des Experten würden sie sanieren.
Das Haus wird auch zunehmend als Gesamtsystem gesehen, so ein weiteres Ergebnis der Umfrage. Ein Großteil der Befragten, die in den letzten 15 Jahren ihre Heizanlage saniert haben, hat dabei weitere Maßnahmen zur Senkung des Energieverbrauchs durchgeführt. 40 Prozent der Heizungssanierer erneuern gleichzeitig ihre Fenster sind Teile der umschließenden Außenhaut eines Gebäudes und damit Grenzflächen zwischen innen und außen. Fenster, ebenso viele führen kleinere Dämmmaßnahmen durch. 23 Prozent dämmen sogar umfassend. Und: Eine Modernisierung lohnt sich immer, ob mit oder ohne Erneuerbare. 62 Prozent der sanierenden Hauseigentümer geben an, ihre Energiekosten seien geringer geworden.
Die Bundesregierung unterstützt Bauherren, die siehe Regenerative Energiequellenerneuerbare Energien im Gebäudebereich einsetzen, mit attraktiven Fördermöglichkeiten im Marktanreizprogramm. Die dena hat einen Rechner entwickelt, um online den individuellen Fördersatz zu ermitteln. Unter www.zukunft-haus.info/foerderrechner erfahren Interessierte mehr.
*Die repräsentative Umfrage wurde von der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung GmbH durchgeführt. Befragt wurde die deutschsprachige Bevölkerung ab 14 Jahren in Privathaushalten der Bundesrepublik. Die Auswertung basiert auf 1.001 Interviews, 462 davon mit Hauseigentümern.
Autor: Deutsche Energie-Agentur GmbH
Wer in dicke Wärmedämmung, effiziente Pelletheizung oder umweltschonende Solaranlage investiert, schont langfristig seinen Geldbeutel und das Klima. Das neue test Spezial Energie gibt dazu die besten Empfehlungen. Der Zeitpunkt ist günstig, denn die staatlichen Zuschüsse sind derzeit attraktiv. Das test Spezial Energie will helfen, die bequemsten Wege fürs Energiesparen zu finden. Es gibt Tipps, wie man die Stromrechnung merklich senken und die Brennstoffkosten reduzieren kann.
Die Tester zeigen, wie man die wirtschaftlichste Heiztechnik in den Keller und die bestmögliche Anlage zur Nutzbarmachung von Solarenergie (Globalstrahlung). Solaranlage aufs Geneigte D. sind weniger bauschadensanfällig und sollten Flachdächer vorgezogen werden. Dach bekommt – Schritt für Schritt und ganz konkret, mit test-Qualitätsurteilen und warenkundlichen Informationen, damit man sich beim Kauf gezielt für die optimalen Produkte entscheiden kann.
Viel Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.Strom lässt sich im Haushalt sparen, wenn man alte Glühlampen durch effiziente B. von Objekten und Gebäuden mit natürlichem und künstlichem Licht. Beleuchtung ersetzt. Das test Spezial Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.Energie enthält Untersuchungsergebnisse von 26 Halogen-, 28 Energiespar- und 11 LED-Lampen im Systemvergleich. Dabei zeigt sich, dass die modernen LED- Strahler immer besser werden. Das Sparpotenzial ist enorm. Der Austausch klassischer Glühbirnen durch „gute“ E., auch Kompaktleuchtstofflampen genannt, stellen eine Weiterentwicklung der herkömmlichen Leuchtstoffröhre dar. Energiesparlampen kann die Stromkosten um rund 80 Prozent reduzieren. In einem Modellhaushalt sanken die jährlichen Beleuchtungskosten sogar von 203 auf 37 Euro.
Ausführliche Tests, zahlreiche Tipps und umfangreiche Informationen rund um das Thema Energie bietet das am 30. Mai im Handel erscheinende test Spezial Energie zum Preis von 7,50 Euro. Zu bestellen ist es auch online unter www.test.de/shop/buecher-spezialhefte.
Autor: Stiftung Warentest
Den Heizkessel komplett abschalten und so Geld und Energie sparen - im Sommer ist das für Hausbesitzer mit Solaranlagen kein Problem. Mit dem Einbau einer Solarthermieanlage können sie die wertvolle Wärmestrahlung einfangen und ihr Warmwasser damit heizen. Auch Pelletöfen oder Wärmepumpen, die die Energie aus Holz beziehungsweise anteilig aus Umweltwärme gewinnen, reduzieren spürbar die jährlichen Energiekosten.
Der Staat unterstützt dabei Hausbesitzer bei der Investition tatkräftig: Bis zu 500 Millionen Euro stehen aus dem Marktanreizprogramm (MAP) zur Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmegewinnung jährlich zur Verfügung. In Neubauten ist die Nutzung von Wärme aus erneuerbaren Energien seit dem 1.1.2009 Pflicht.
Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat anhand eines unsanierten 150qm Einfamilienhaus* ausgerechnet, ab wann sich die neue Im Jahr 2000 waren die privaten Haushalte mit fast 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands beteiligt; 1990 waren es erst 25 Prozent. Damit stehen die privaten Haushalte an zweiter Stelle hinter dem Verkehr (mit rund 30 Prozent), aber noch vor der Industrie (26,5 Prozent). In den privaten Haushalten liegt der Anteil der H. am Energieendverbrauch sogar bei 76 Prozent und 11 Prozent für Warmwasserbereitung.Heizung mit erneuerbaren Energien rechnet.
Solaranlage
Eigentümer, die eine Bei S. wird Wärme aus Sonnenenergie gewonnen. Häufigster Einsatzort ist die Brauchwassererwärmung und Heizungsunterstützung. solarthermische Anlage zur Trinkwassererwärmung einbauen, können bis zu 60 Prozent der notwendigen Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.Energie für Warmwasser durch die Sonne gewinnen. Wer gleichzeitig noch seinen alten Kessel durch ein neues Brennwertgerät ersetzt, erhöht die Effizienz der Anlage weiter. Die Investitionskosten belaufen sich dabei auf rund 10.000 Euro. Aus dem Marktanreizprogramm erhalten sie 785 Euro Förderung (Basisförderung plus Kesseltauschbonus). Die jährlichen Energiekosteneinsparungen liegen bei 1.120 Euro. Geht man von einer Energiekostensteigerung von jährlich sechs Prozent aus, so rentiert sich die Anschaffung nach acht Jahren.
Pelletheizung
Heizungen mit Holzpellets werden immer beliebter. Pellets sind kleine Presslinge aus Restholz. Die Wärmeerzeugung mit Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz erfolgt nahezu CO2-neutral, denn: Bei der Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung wird nur die Menge an CO2 freigesetzt, die der Baum vorher beim Wachsen aufgenommen hat. Bei der Umrüstung auf eine Pelletheizung entstehen inklusive Pelletlager Kosten von rund 17.000 Euro. Der Eigentümer erhält vom Staat aus dem Marktanreizprogramm eine Förderung in Höhe von 2.700 Euro. Bei einer jährlichen Energiekostensteigung von sechs Prozent amortisiert sich die neue Heizanlage nach sieben Jahren.
Wärmepumpe
Eine Wärmepumpe nutzt die Umgebungswärme aus dem Erdreich, dem Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser oder der Die L. besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft. Je höher die Globaler T.-Anstieg: Treibhauseffekt; T. im Wohnbereich: RaumklimaTemperatur der Umgebung und je geringer die zum Heizen benötigte Temperatur, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Der Einbau einer Erdwärmepumpe kostet etwa 16.000 Euro. Da Wärmepumpen bei möglichst geringen Heiztemperaturen am effizientesten arbeiten, sollte bei bestehenden Gebäuden auch auf die Dämmung geachtet werden. Besitzer unsanierter Häuser müssen bei einer Modernisierung mit Dämmung und Installation der Wärmepumpe mit Kosten von rund 47.000 Euro rechnen. Dafür erhalten sie aber auch 3.000 Euro aus dem MAP und bis zu 4.700 Euro über die KfW-Förderbank. Die Energiekosten lassen sich durch die umfangeichen Maßnahmen um bis zu 85 Prozent reduzieren. Bei einer Energiekostensteigerung von sechs Prozent hat sich diese Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung nach rund 13 Jahren amortisiert.
Die dena hat einen Förderrechner entwickelt, um online schnell und einfach den individuellen Fördersatz zu ermitteln: Unter www.zukunft-haus.info/foerderrechner erfahren Interessierte, wie hoch der Zuschuss aus dem MAP für die geplante Anlage ist. Die KfW-Förderbank unterstützt mit zinsgünstigen Darlehen die energetische Sanierung eines Bestandsgebäudes.
*Berechnung der Sanierungspakete erfolge auf Basis folgender Annahmen: Freistehendes Einfamilienhaus des Baujahrs 1970, 150 m² Wohnfläche, unsaniert, 4 Personen-Haushalt, Energiepreis 0,08 Euro/kWh, Energiekosten vor Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung: 3.600 Euro/a für 45.000 kWh/a.
Autor: Deutsche Energie-Agentur GmbH
DEPV fordert verlässliche Rahmenbedingungen von neuer Bundesregierung
Stuttgart, 7. Oktober 2009. Die Pelletbranche entwickelt sich vor dem Hintergrund der Themen Energieeinsparung und Klimaschutz weiter positiv. Hierauf verwies die Vorsitzende des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes e.V. (DEPV), Beate Schmidt, am Mittwoch, den 7. Oktober 2009 bei einer Pressekonferenz zur Eröffnung der Messe Interpellets 09 in Stuttgart. Im Jahr 2009 würden im Wohnungsbereich voraussichtlich rd. 20.000 Feuerungsanlagen (Heizungen
< 50 kW und wasserführende Öfen) neu in Betrieb genommen, so dass am Jahresende von einem bundesweiten Bestand von 125.000 Anlagen ausgegangen werden kann. Angesichts von Wirtschaftskrise und einem seit Jahresbeginn niedrigen Ölpreis könnten allerdings die Prognosen des DEPV für 2009 nicht vollständig erreicht werden.
Gegenüber 2008 sei auf dem Pelletheizungsmarkt von einem leichten Rückgang, von rd. zehn Prozent auszugehen. „Der Verbraucher ist aber überzeugt von den erneuerbaren Energien und wird weiterhin auf effiziente, umweltfreundliche Wärmequellen setzen. Die Branche sieht daher keine Veranlassung, für die kommenden Jahre ihre positiven Entwicklungsprognosen abzuschwächen", sagte Schmidt. Bei konstanten Rahmenbedingungen und einer marktgerechten Ölpreisentwicklung geht man beim DEPV von kontinuierlichen jährlichen Wachstumsraten von 20 Prozent aus. Als Folge hieraus würde im Jahr 2020 ein Bestand von einer Million Pelletfeuerungen in Deutschland erreicht werden.
Bei den größeren Feuerungsanlagen (>50 kW) ist dagegen momentan eine regelrechte Sonderkonjunktur zu verzeichnen. Das Interesse von Kommunen, Gewerbeunternehmen und Industriebetrieben hat 2008 zu einer deutlich erhöhten Nachfrage geführt. Die DEPV-Vorsitzende betonte: „Die mit steigendem Energiebedarf deutlich sinkenden Kosten, verbunden mit einer effektiven Kohlendioxid (CO2)-Einsparung, überzeugen immer mehr Betreiber in Städten, Gemeinden oder bei Unternehmen.". Der DEPV schätzt die Anlagenzahl die in diesem Bereich von der fossilen Wärmeerzeugung mit Gas oder Öl auf eine größere Pelletheizung umgestellt haben, bundesweit auf rd. 5.000 ein, was alleine in diesem Bereich eine Einsparung von über einer halben Million t CO2 bedeutet. Eine umfassende Marktdokumentation für diesen Größenbereich strebt der DEPV für das Jahr 2010 an. Schmidt wies auch auf die Notwendigkeit hin, Marktwachstum mit Kommunikationsmaßnahmen zu begleiten. Hierzu habe die Branche das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) gegründet, das als Kompetenzzentrum PR- und Marketingbemühungen bündeln und Informations-vermittlung betreiben soll.
Pelletproduktion in Deutschland weiter auf hohem Niveau
Bei der Pelletproduktion ist Deutschland eines der größten Erzeugerländer in Europa. Im Jahr 2009 wird die produzierte Menge rd. 1,6 Mio. t betragen und sich damit gegenüber dem Vorjahr (1,5 Mio. t) leicht steigern. Die Produktionskapazität (technisch machbare Erzeugung) liegt mit rd. 2,7 Mio. t noch einmal deutlich darüber, wie die DEPV-Vorsitzende erklärte. Der tatsächliche Inlandsverbrauch lässt sich für das laufende Jahr auf rd. 1,1 Mio. t schätzen. Damit ist in Deutschland immer noch eine Überproduktion zu verzeichnen.
Die Situation in der Holzwirtschaft mit eingebrochenen Exportmöglichkeiten für die Sägeindustrie hat zu einer rückläufigen Schnittholzproduktion geführt, was wiederum einen Rückgang des Aufkommens an Holzspänen bedeutete. Hierdurch haben die Pelletproduzenten verstärkt auf schwache Rundholzsortimente und Waldrestholz als Ausgangsmaterialien gesetzt. Eine DEPV-Abfrage hat ein Ansteigen dieses Ausgangsmaterials auf 40 Prozent im zweiten Quartal des Jahres ergeben. Mit der Umsetzung der neuen europäischen Pellet-Norm (EN 14961-2) in die ENplus-Zertifizierung wird die Pelletbranche ab kommendem Jahr das Thema Qualitäts-sicherung selbst in die Hand nehmen. „Wir werden uns bemühen, mit ENplus europaweit einen einheitlichen Standard zu setzen, der zu einem verbesserten Verbraucherschutz führen wird", sagte die DEPV-Vorsitzende.
Die Pelletpreise haben sich durch dieses, etwas aufwändigere Produktionsverfahren gegenüber dem Vorjahr erhöht. Selbst gegenüber einem außergewöhnlich niedrigen Ölpreis (0,60 Euro/l) beträgt der Preisvorteil bei Pellets (210 Euro/t) im Herbst 2009 noch rd. 25 Prozent. Der Amortisierungszeitraum für eine Pelletheizung im Einfamilienhaus liegt bei diesen Ausgangswerten immer noch bei unter zehn Jahren, wie Schmidt betonte. Die Erweiterung des Rohstoffspektrums ist weiterhin ein wichtiges Thema für die Produzenten, um die Abhängigkeit von den Sägeneben-produkten zu verringern. Neben den Materialien Sägerestholz, Rundholz und Waldrestholz werden künftig vermehrt auch sog. Kurzumtriebshölzer zur Pellet-produktion genutzt werden. Hierzu müssten allerdings verschiedene Restriktionen abgebaut werden. Die DEPV-Vorsitzende forderte hierzu eine schnelle Novellierung des Bundeswaldgesetzes. Sie verwies in diesem Zusammenhang auf die gemeinsame Erklärung von DEPV und Naturschutzbund Deutschland (NABU) hin.
Von der neuen Bundesregierung verlässliche Rahmenbedingungen einfordern
Die politischen Rahmenbedingungen für die Branche haben sich im Jahr 2009 stabilisiert. Dennoch wird dem Thema Wärme, unter dem die Hälfte des Energie-verbrauchs Deutschland gefasst werden können, auf politischer Ebene sowie in der Öffentlichkeit noch nicht ausreichend Bedeutung geschenkt. Die Prinzipien Fordern und Fördern wurden von der Bundesregierung durch die Verabschiedung des Erneuerbaren-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) umgesetzt. Darin wird für den Neubau eine Verpflichtung zur Nutzung eines Mindestanteils an erneuerbarer Wärme (>50 Prozent) festgeschrieben. Die DEPV-Vorsitzende bekräftigte, dass das Prinzip „Fordern und Fördern" weiterentwickelt werden müsse. Ein deutlicher Anreiz zur Behebung des Modernisierungsstaus im Heizungsbereich könne durch die Erweiterung der Pflicht auf den Bereich Renovierung erreicht werden. „Als Austausch-grund sehe ich das Nichterreichen von bestimmten Effizienzstandards bei alten Heizungen", sagte Schmidt. Der DEPV wird hierfür einen Konsens mit anderen Interessenvertretungen aus den Bereichen Erneuerbare Energien und SHK anstreben.
Im EEWärmeG ist auch die Mittelausstattung des Marktanreizprogramms (MAP) geregelt, wo mit der Definition der Förderhöhe für die erneuerbare Wärme „bis zu 500 Mio. Euro" für Kontinuität gesorgt werden soll. Hierfür werden in den nächsten Wochen erhebliche politische Bemühungen auf den DEPV zukommen. Das Instrument MAP muss aus Sicht des DEPV auch künftig Bestand haben. Seine Wirksamkeit wird leider regelmäßig durch die Streichung der am Jahresende noch enthaltenen Mittel begrenzt, denn die im November und Dezember noch gestellten Forderungen werden in das neue Jahr mit hinüber genommen. Hier muss es bei der Bearbeitung geschafft werden, den „üblichen" Antragsstau zum Jahresende zu verhindern.
Als weiteres politisches Thema hat sich die Novellierung der Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen (1. BImSchV) erwiesen, die für die Branche drohte zu einer „endlosen Geschichte" zu entwickeln. Die im Sommer erfolgte Verabschiedung durch den Deutschen Bundestag hat es nun aber ermöglicht, Anfang 2010 die neue 1. BImSchV in Kraft treten zu lassen. Hierzu müsse der Bundesrat der Novelle zustimmen. Der DEPV hat sich in den vergangenen Wochen bei den Entscheidungs-trägern hierfür eingesetzt. „Von Beginn dieser Diskussion an haben wir Planungs-sicherheit für die Branche eingefordert. Nur bei festen, strengen Grenzwerten wird ein Ende der Feinstaubdiskussion erreicht, was unerlässlich für die Imageverbesserung des Energieträgers Holz ist", erläuterte die DEPV-Vorsitzende.
Deutscher Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV):
Der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. vertritt seit 2001 die Interessen der deutschen Pelletbranche. Kessel- und Ofenhersteller, Pelletproduzenten, Komponentenhersteller sowie Vertriebspartner haben sich in diesem Bundesverband organisiert.
Für weitere Informationen:
Reinhardtstraße 18, 10117 Berlin
Tel. +49 (0) 30 6881599 66
Fax +49 (0) 30 6881599 77
E-Mail: info@depv.de
Internet: www.depv.de
Deutsches Pelletinstitut stellt neues Zertifikat für den Verbraucher vor
Stuttgart, 7. Oktober 2009. Das Thema Verbraucherschutz wird bei Holzpellets künftig noch deutlicher im Vordergrund stehen. Mit dem neuen Zertifikat „ENplus" wird das Deutsche Pelletinstitut (DEPI) die ab 2010 in Kraft tretende europäische Norm für Holzpellets (EN 14961- 2) umsetzen. Anders als die bekannten Siegel, wird ENplus künftig über eine reine Produktnorm hinaus die gesamte Lieferkette in sein Zertifizierungssystem einbinden und dazu international gültig sein. Hierdurch wird dem Zeichen ENplus ein bislang nicht bekannter Standard mit einer für den Verbraucher sehr weit gehenden Qualitätssicherheit gewährleistet.
„Mit dem neuen Zertifikat „ENplus" wird dem Verbraucher ab dem ersten Quartal 2010 ein Qualitätszeichen für Holzpellets zur Verfügung stehen, das in seiner Aussagekraft deutlich über die bisher bekannten, reinen Produktsiegel hinausgeht", sagte der Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI), Martin Bentele, anlässlich der Vorstellung des Zeichens am Mittwoch, den 7. Oktober 2009 in Stuttgart. ENplus wird die ab 2010 in Kraft tretende europäische Norm für Holzpellets (EN 14961-2) umsetzen. Das Zeichen wurde zusammen vom Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. mit dem Deutschen Biomasseforschungszentrum Leipzig entwickelt und wird vom Deutschen Pelletinstitut vergeben werden. Durch die Einbindung des Handels in das Zertifizierungssystem werde ENplus ein wichtiges Defizit beheben. „Die für Qualitätsverluste anfällige Lücke zwischen Produktion und Anlieferung beim Kunden wird jetzt erstmals geschlossen, weshalb ENplus für den Verbraucherschutz einen neuen Maßstab setzen wird", betonte der DEPI-Geschäftsführer.
Mit dem neuen ENplus-Zertifikat wird auch die Transparenz der Zertifizierung erhöht. Bentele wies darauf hin, dass mit einem System von Identifikationsnummern die Rückverfolgbarkeit der Pellets durch interne Dokumentation sicher gestellt werde. Beim Pelletproduzenten werden jährlich Anlagen und Ablauf des Produktions-prozesses überprüft sowie Proben entnommen. Der erstmals in ein Zertifizierungs-system eingebundene Pellethandel verpflichte sich zur Einhaltung bestimmter Regeln, die ebenfalls jederzeit überprüft werden können. Der Verbraucher wird das vom DEPI vertriebene ENplus-Zeichen ab 2010 auf dem Lieferschein oder auf Pelletsäcken (Sackware) finden. Bentele verwies auf einen weiteren Vorteil des neuen Zeichens: „Mit ENplus kommen wir auch beim Thema Versorgungssicherheit weiter, denn die Zeichennutzer verpflichten sich zur Beteiligung an einem Monitoringsystem, das neben der Produktion auch die Einlagerung von Pellets berücksichtigt."
Nach einer mehrjährigen Diskussion in Fachgremien wird es für Holzpellets als ersten Biomassebrennstoff künftig europaweit eine Norm gelten, die die Holzpresslinge in drei Klassen einteilen wird. „Für den privaten Verbraucher wird vor allem die Klasse A1 relevant sein, da sie, auf den strengsten Werten aufbaut. Das wird künftig der Standard sein, an dem sich Pellets vom Endverbraucher messen lassen müssen", sagte Bentele. Holzpellets der Klasse A1 dürfen nur einen Aschegehalt von 0,5 Prozent (für Nadelholz) und 0,7 Prozent (für Hartholz) aufweisen. Mit der Klasse A2 wird dem breiteren Rohstoffspektrum mit einem Aschegehalt bis 1 Prozent Rechnung getragen. Damit integriere die Norm die etwas weiter gefassten Ansprüche von Feuerungen vor allem in den südeuropäischen Ländern. Mit der Schüttdichte und einem Ascheerweichungspunkt (>1200°C für A 1, >1.10°C für A2) wird es gegenüber den heutigen Zertifikaten künftig neu zu erhebende Parameter geben.
Die mit der europäischen Norm erstmals definierten Industriepellets werden nicht mit dem ENplus-Zeichen, sondern mit dem ebenfalls neuen EN-B-Zertifikat abgedeckt. Hiermit verbunden werden höheren Aschegehalte und ein erweitertes Rohstoff-potenzial sein. „Die neue EU-Norm ermöglicht es, Pellets, die bislang den Grenz-werten der bestehenden Normen nicht entsprachen und in großen Anlagen oder Kraftwerken aber als Industriepellets verfeuert wurden, überwiegend als Klasse-B-Pellets zu verkaufen", betonte Bentele. Dies sei in Ländern der Fall, wo Holzpellets nicht oder wenig im privaten Gebrauch genutzt würden, wiebeispielsweise in Großbritannien oder den Beneluxstaaten.
Die weitere Umsetzung des ENplus-Zertifikates wird nach Aussagen von Bentele zügig voranschreiten: „Bis zum Dezember 2009 wird das System fertig sein, so dass rechtzeitig im ersten Quartal 2010 Pelletproduzenten und Handel die Nutzung beantragen können. Das Interesse der Branche ist groß und zwar nicht nur von der Rohstoffseite. Auch die Hersteller von Feuerungen hoffen im Sinne eines umfassenden Verbraucherschutzes auf ein gleichermaßen glaubwürdiges wie aussagekräftiges Zeichen."
Informationen zu ENplus unter: www.enplus-pellets.de
Ettenheim – „Die Rohstoffpotenziale beim heimischen Holz sind auch bei einem deutlichen Ausbau von Pelletheizungen in Deutschland ausreichend.“ Hierauf wies der Geschäftsführer des Deutschen Pelletinstituts (DEPI), Martin Bentele, aktuell im Rahmen einer Pressefahrt hin. Das DEPI geht bei der Prognose zur Entwicklung des Wärmemarktes in Deutschland zusammen mit dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) von einer stärkeren Zunahme erneuerbarer Wärmequellen aus als von der Bundesregierung angenommen.
„Bei verbesserten Rahmenbedingungen kann sich der Anteil erneuerbarer Energie am Wärmemarkt bis zum Jahr 2020 auf 25 Prozent erhöhen“, betonte Bentele. Die Bundesregierung prognostiziert eine geringere Zunahme von rund sieben Prozent (2008) auf 14 Prozent im Jahr 2020. Bis zum Jahr 2020 rechnen DEPI und BEE mit einem Anstieg auf eine Million Pelletheizungen. Das entspräche einem achtmal höheren Pelletbedarf von acht Millionen Tonnen jährlich. Mit 37,6 Terrawattstunden (TWh) läge der Beitrag der Pellets zur erneuerbaren Wärmeproduktion dann bei etwa 13 Prozent. Die Pelletbranche trägt dadurch einen wichtigen Teil zum Klimaschutz bei. Die Holzenergie wird 80 Prozent der Bioenergie im Wärmemarkt abdecken. Mit circa 75 TWh erbringt Scheitholz in der BEE-Prognose den größten Anteil der gesamten erneuerbaren Bioenergie (150 TWh).
Ein Blick auf die Entwicklung des Holzvorrats in den deutschen Wäldern zeigt, dass die Potenziale zur Erhöhung des energetischen Einsatzes gegeben sind. Eine aktuelle Inventurstudie des Johann-Heinrich-von-Thünen-Instituts (Braunschweig) sieht die deutschen Wälder europaweit auch künftig auf dem Spitzenplatz. Der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) erläutert hierzu, dass trotz der nachfragebedingt deutlich gestiegenen Nutzungsmengen und trotz Orkanschäden durch „Kyrill“ (2007) und „Emma“ (2008) rund zehn Prozent mehr Holz zugewachsen seien als eingeschlagen wurden. Der Holzvorrat stieg demnach von rund 3,4 Milliarden Kubikmeter im Jahr 2004 auf mehr als 3,6 Milliarden Kubikmeter (2008) an.
Der DEPI-Geschäftsführer fordert von der Politik, durch entsprechende Vorgaben dafür Sorge zu tragen, dass es nicht zu einer Verschwendung des heimischen Holzes zur reinen Verstromung oder für die Kraftstofferzeugung komme. Demgegenüber stellten Pelletheizungen mit einem Wirkungsgrad von über 90 Prozent besonders effiziente Wärmequellen dar.
Die Ergebnisse aus der Inventurstudie 2008 des DFWR können unter dfwr.de eingesehen und heruntergeladen werden.
Quelle: Deutsches Pelletinstitut
Heizkosten sind aktuell ein unliebsamer Posten in der Haushaltskasse. Die Ursache: der stetig steigende Ölpreis. Besitzer von Pelletsheizungen hingegen freuen sich beim Heizkostenvergleich über den enormen Preisvorteil: Für sie amortisiert sich die Investition in eine Pelletsheizung, trotz höherer anfänglicher Kosten, immer schneller.
Staatliche Fördergelder, erfüllte gesetzliche Vorgaben sowie sichere Versorgung mit dem Brennstoff Holzpellets sind weitere Gründe, jetzt die Heizungsanlage auf Pellets umzustellen. Auf der internationalen Fachmesse Interpellets finden Fachhandwerker, Architekten, Planer und Akteure der Branche ein hochqualitatives Angebot von Produkten und Unter dem Begriff D. sind diejenigen von Menschen erbrachten Leistungen zusammengefaßt, die nicht in den Bereich der direkten Herstellung von Sachgütern fallen. Dienstleistungen aus den europäischen Pelletsmärkten. Am Publikumstag, dem dritten Messetag, öffnet sich die Fachmesse auch für Endverbraucher.
Die Interpellets 2008 findet vom 29. bis 31. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart statt.
Lohnende Investition: Pelletsheizungen bieten Unabhängigkeit von steigenden Ölpreisen
Vermieter verlangen höhere Nebenkostenpauschalen aufgrund steigender Ölpreise, auch Eigenheimbesitzer rechnen mit wachsenden Ausgaben für den Betrieb der Im Jahr 2000 waren die privaten Haushalte mit fast 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands beteiligt; 1990 waren es erst 25 Prozent. Damit stehen die privaten Haushalte an zweiter Stelle hinter dem Verkehr (mit rund 30 Prozent), aber noch vor der Industrie (26,5 Prozent). In den privaten Haushalten liegt der Anteil der H. am Energieendverbrauch sogar bei 76 Prozent und 11 Prozent für Warmwasserbereitung.Heizung. Die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) prognostiziert für den Sommer dieses Jahres einen weiteren Anstieg des Ölpreises: Von rund 170 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) und einer „dritten Ölkrise“ ist bereits die Rede. Im Juni dieses Jahres zahlten Verbraucher für 3.000 Liter Heizöl bereits 2.793 Euro, im Vorjahr waren es noch 1.716 Euro. Der Besitzer einer Ölheizung muss innerhalb nur eines Jahres tiefer in die Tasche greifen: Ganze 1.000 Euro mehr zahlte er für eine Lieferung Heizöl. Für Besitzer von Pelletsheizungen blieb die Heizkostenabrechnung dagegen gleich: Nach nur 1.109 Euro im letzten Jahr, zahlte dieser für die 6-Tonnen-Lieferung im Juni 2008 nur noch 1.038 Euro.
Pelletsheizung: Vielfältige Kombinations-möglichkeiten – wertvolle Fördergelder
„Ob Altbau oder saniertes Gebäude, gerade beim Thema Heizen darf man nicht nur auf Investitionen für den Kessel schauen, denn insbesondere die Brennstoffkosten spielen in den 15 bis 20 Jahren nach der Installation des Kessels die entscheidende Rolle bei der Gesamtbilanz“, erläutert Horst Dufner von Solar Promotion, Veranstalter der Interpellets 2008, der Fachmesse für Pelletstechnik in Der Name E. wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa. „Zwar liegen beim Heizungstausch in einem Altbau die Kosten für einen Pelletskessel – inklusive Zubehör und Einbau – rund 8.000 bis 9.000 Euro höher als für eine Ölheizung, allerdings sind die jährlichen Brennstoffkosten deutlich niedriger“, meint Dufner. In vielen europäischen Ländern senken staatliche Fördergelder die Anfangsinvestitionen zusätzlich: Beispielsweise in Deutschland, wo mindestens 2.000 Euro den Umstieg auf technisch ausgereifte Pelletsheizungen erleichtern.
Interpellets 2008 baut Status als Fachmesse für Pelletstechnik in Europa weiter aus
Aktuelle Produkte, technische Lösungen und Dienstleistungen rund um die Pelletstechnik sind auf der Fachmesse Interpellets 2008 zu sehen.
In diesem Jahr baut die Interpellets 2008 ihren Statuts als Fachmesse für Pelletstechnik in Europa weiter aus. Der Veranstalter Solar Promotion erwartet 150 Aussteller aus dem In- und Ausland auf einer Ausstellungsfläche von 7.000 Quadratmetern. Besucher sind Fachbetriebe aus den Bereichen Sanitär-Im Jahr 2000 waren die privaten Haushalte mit fast 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch Deutschlands beteiligt; 1990 waren es erst 25 Prozent. Damit stehen die privaten Haushalte an zweiter Stelle hinter dem Verkehr (mit rund 30 Prozent), aber noch vor der Industrie (26,5 Prozent). In den privaten Haushalten liegt der Anteil der H. am Energieendverbrauch sogar bei 76 Prozent und 11 Prozent für Warmwasserbereitung.Heizung-Das K.-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klima, Architekten, Planer, Meist Ingenieure oder Naturwissenschaftler mit Zusatzausbildung, die Industrie, Kommunen und insb. Privatpersonen bzgl. Energiesparmaßnahmen beraten. Energieberater, Schornsteinfeger sowie Händler, Hersteller und Zulieferer der Pelletsbranche.
"Auf der Interpellets werden moderne Pelletsheizungen präsentiert, die ein problemloses und nachhaltiges Umstellen auf siehe Regenerative Energiequellenerneuerbare Energien möglich machen“, betont Dufner. „Die Öl- und Gasvorkommen werden in wenigen Jahrzehnten zur Neige gehen. Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz dagegen ist ein nachwachsender Rohstoff. Neben dem regionalen baut sich zunehmend ein internationaler Handel mit Holzpellets auf, der die Versorgung sicherstellt.
Auch neue Rohstoffquellen werden in Form von schnell wachsenden Energiewäldern erschlossen“, so Dufner weiter. Diese und andere aktuelle Marktthemen greift das 8. Industrieforum Pellets auf, zu dem bereits am Vortag der Messe rund 500 Teilnehmer erwartet werden. Entscheider der Pelletsindustrie, Dienstleister, Forscher, Investoren, Vertreter von Behörden und Politik diskutieren über aktuelle Themen und relevante Entwicklungen in den internationalen Pelletsmärkten und präsentieren neueste Studien.
*Basis für die Preisermittlung bei Holzpellets, Heizöl und Erdgas ist ein brennbarer, fossiler Energieträger, der in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Das methanreiche Erdgas ist ein Gasgemisch, das man meist gemeinsam mit Erdöl vorfindet. Erdgas entsteht aus abgestorbener Biomasse unter Luftabschluss und hohem Druck. Erdgas:
Verbraucherpreise für die Abnahme von 6 Tonnen Pellets (Umkreis von 100-200 km, inkl. aller Nebenkosten (Einblaspauschale, Wiegen etc.) – Quelle: Solar Promotion / DEPV, 3.000 Liter Heizöl bzw. 33.540 kWh Gase sind Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder Feststoffen aneinander haften. Gas – Quelle: Brennstoffspiegel. Bezugsgrösse ist der untere Heizwert. Kosten inkl. Mehrwertsteuer.
Autor: Solar Promotion GmbH
Weiterführende Informationen:
* www.interpellets.de
Mit der neuen Pelletkessel-Generation BioWIN setzt Windhager Zentralheizung neue Maßstäbe für energiesparende Bioheizung. Ausgeklügelte, voll automatisierte Technik für einfachste Reinigung sowie geringstmöglicher Verbrauch. Herzstück des BioWINplus ist der neue Pelletbrenner. Der neuartige konische Brennertopf gewährleistet saubere Verbrennung und geringere Emissionen.
Der neue Entaschungsmechanismus setzt das Glutbett regelmäßig in Bewegung, sodass keine gröberen Ascheteile mehr entstehen. Verkrustungen, wie sie bei schwankenden Pelletqualitäten auftreten können, sind kein Problem mehr. Automatische Brennertopfentaschung, Heizflächenreinigung und Ascheaustragung sorgen für lange Betreuungsintervalle und einfache Bedienung.
Durch die nahezu rückstandslose Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung muss die Aschelade nur mehr 2 bis 4 mal jährlich geleert werden. Mit nur 1,75 m Bauhöhe ist der neue BioWINplus sehr kompakt. Dadurch bleibt gewährleistet, dass das Heizsystem BioWINplus auch in niedrigen Heizungskellern, wie sie in älteren Gebäuden vorkommen, Platz hat. Für leichteren Transport kann der BioWINplus in mehrere Teile zerlegt werden.
Umweltzeichen für höchste Qualität
Die innovative und umweltfreundliche Technik des Seekirchner Heizungsprofis Windhager wurde nun auch durch die Verleihung des Umweltsiegels UZ 37 bestätigt. Wobei der Stromverbrauch der Pellet- Heizlösungen die vorgegebenen Rechtliche zulässige Höchstwerte für Emission und Immission von Schadstoffen, Lärm, Strahlung usw., die oft recht willkürlich festgelegt werden und dem Anspruch nach Bevölkerung und Umwelt vor gesundheitlichen Beeinträchtigungen schützen sollen. Grenzwerte des Umweltzeichens um 50% unterschreitet - das entspricht dem Stromverbrauch einer Glühbirne.
Bei S. handelt es sich um in der Luft verteilte, feste Teilchen, die je nach Größe in Grob- und Fein-S. unterschieden werden.Staub- und CO-Emissionen sind sogar um bis zu 80 % geringer. Umweltminister Berlakovich überreichte Windhager die begehrte Auszeichnung auf der Energiesparmesse in Wels. "Diese Prämierung ist für das Unternehmen von großer Bedeutung. Wir fühlen uns in unserer kontinuierlichen Entwicklungsarbeit bestätigt", zeigt sich Windhager Geschäftsführer Manfred Faustmann erfreut: "Das österreichische Das deutsche Umweltzeichen (Blauer Umweltengel)ist aus einer Initiative der Umweltminister von Bund und Ländern vor mehr als 25 Jahren mit dem Ziel der Förderung und Kennzeichnung umweltfreundlicher Produkte entstanden. Umweltzeichen ist für unsere Kunden ein wertvolles Orientierungsmittel und ein eindrucksvoller Beweis, dass sie mit jedem Windhager Pellet-Heizkessel ein besonders umweltfreundliches und hochwertiges Produkt erwerben", so Faustmann.
Über Windhager Zentralheizung:
Das 1921 in einer kleinen Schlosserei im Salzburgerischen Seekirchen gegründete Unternehmen ist heute mit 540 MitarbeiterInnen und einem Partner-Der Begriff Netzwerk bezeichnet soziale Beziehungsgeflechte zwischen Menschen, oder Organisationen/Institutionen. Der Begriff Netzwerk wird auch für einen Verbund von Computern benutzt.
Netzwerk von 800 heimischen Heizungsbauern Österreichs Parade-Kesselhersteller. Produziert wird ausschließlich im Inland. Der Exportanteil beträgt 60%. Die hauseigene dreißigköpfige Forschungs- und Entwicklungsabteilung des regionalen Leitbetriebs widmet sich vor allem der Entwicklung von neuen hocheffizienten Zentralheizungstechnologien für siehe Regenerative Energiequellenerneuerbare Energien.
Quelle: Windhager Zentralheizung GmbH
Wertvolle Informationen für Heizungsbauer, Gebäudeenergieberater, Architekten und Planer auf Fachmesse Interpellets 2009
Kaminöfen, die mit Holzpellets betrieben werden, machen rund 10 Prozent aller installierten Pelletsanlagen in Deutschland aus – laut Deutschem Energie-Pellet-Verband e.V. (DEPV) geschätzte 14.000 gegen Ende des Jahres. Rund 700.000 Pelletsöfen hingegen sind in Italien bereits installiert. Einen umfangreichen Überblick über Pelletsöfen und Pelletskessel in allen Leistungsklassen zeigt die Fachmesse Interpellets 2009: Rund 150 Aussteller präsentieren ihr breitgefächertes Angebot zu aktuellen Produkten, technischen Lösungen und Dienstleistungen rund um Holzpellets. Die Interpellets 2009 findet vom 7. bis 9. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart statt. Unmittelbar davor, vom 6. bis zum 7. Oktober, vereint das 9. Industrieforum Pellets rund 500 Branchenexperten aus aller Welt.
Pelletsöfen sind in immer mehr deutschen Haushalten installiert. In verschiedenen Designs passen sich Pelletsöfen allen Wünschen an, sowohl im Aussehen als auch in der Funktion: Sie erwärmen das Brauchwasser und unterstützen die Zentralheizung in der Übergangszeit oder heizen lediglich einzelne Zimmer. Die Variante der luftgeführten Pelletsöfen liefert behaglich lodernde Flammen und ist dabei leicht zu bedienen – eine Alternative zu Kaminen und Kachelöfen. Vollautomatisch transportiert eine Förderschnecke die Holzpellets aus einem integrierten Vorratsbehälter in den Verbrennungsraum. Dort werden die Pellets elektrisch gezündet. Wie viel Menge an Holzpellets verbrannt wird, lässt sich über die gewünschte Heizleistung beziehungsweise die Raumtemperatur regeln. Hochwertige Pelletsöfen haben eine digital-elektronische Überwachung, die das optimale Verhältnis von Verbrennungsluft, Pelletsmenge und Betriebstemperatur steuert. „Dadurch ist der Verbrennungsvorgang exakt aufeinander abgestimmt und erzeugt geringe Emissionen und einen hohen Wirkungsgrad, was zu wirtschaftlichem und energieeffizientem Heizen beiträgt“, sagt Horst Dufner, Projektleiter der Fachmesse Interpellets.
Auch zum Beheizen ganzer Gebäude sind Pelletsöfen in der Lage: Mit so genannten Wassertaschen ausgerüstet, in denen ein Wärmetauscher steckt. Durch diesen zirkuliert Heizungswasser. Das Pelletsfeuer erhitzt das Wasser und angeschlossen an das Heiz- und Warmwassersystem erwärmt der Ofen weitere Räume im Haus und auch das Brauchwasser. Ein separater Keller- oder Heizungsraum wird für diese Art der Heizung nicht benötigt. Vor allem in sanierten Gebäuden, die dem Standard eines Niedrigenergiehauses entsprechen, reicht der Pelletsofen als Heizgerät aus – ebenso in neugebauten Passivhäusern.
Die Hersteller bieten Pelletsöfen an, die zwischen 60 und 95 Prozent ihrer Leistung zum Aufwärmen des Wassers einsetzen. Den Rest strahlt der Ofen als Abwärme ab. Weil er das auch im Sommer macht, bietet sich die Kombination mit einer Solaranlage an. Deren Flach- oder Röhrenkollektoren heizen im Sommer das Trinkwasser auf und unterstützen den Pelletsofen im Frühjahr und Herbst beim Heizen. Sowohl Pelletsofen als auch Solaranlage liefern ihre Energie dann in einen Pufferspeicher.
Einer der größten Märkte für Pelletsöfen ist der italienische Heizungsmarkt: Rund 700.000 stehen aktuell fast ausschließlich in italienischen Wohngebäuden.
Der Grund: Zentralheizungen sind in Italien nicht üblich, die Heizperiode ist zudem mit rund 120 Tagen viel kürzer als beispielsweise in Deutschland. Auch die Pelletsproduktion in Italien richtet sich ganz nach den Eigenheimbesitzern, die Pellets typischerweise in kleinen 15-Kilo- Säcken erwerben. So ist der Pelletsverbrauch von 150.000 Tonnen im Jahr 2001 auf rund 800.000 Tonnen im vergangenen Jahr gestiegen. Da die Pelletsproduktion mit 650.000 Tonnen den Bedarf unterschreitet, ist ein Import aus anderen europäischen Ländern notwendig.
Staatliche Fördergelder gibt es – neben den größeren Pelletskesseln –, auch für Pelletsöfen. In Deutschland gibt es das „Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien“ des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Für Pelletsöfen mit Wassertasche beträgt der Mindestfördersatz 1.000 Euro. Seit 1. Juli 2009 gibt es für luftgeführte Pelletsöfen von 5 bis 100 kW pauschal 500 Euro Fördergeld – grundsätzlich allerdings höchstens 20 Prozent der Nettoinvestitionskosten. Die Kombination mit einer Solaranlage wird zusätzlich gefördert.
Die Fachmesse Interpellets 2009 bietet vom 7. bis 9. Oktober in der Neuen Messe Stuttgart geballte Kompetenz rund um Holzpellets: Auskunft zu finanziellen Fördermöglichkeiten, Beratung zu Pelletsöfen und -kesseln in allen Leistungsklassen in Kombination mit Solaranlagen sowie einen breiten Überblick über die gesamte Wertschöpfungskette der Pelletsbranche. Als wertvolle Informationsplattform vereint die Interpellets 2009 sowohl Hersteller und Händler als auch Zulieferer der Pelletsbranche, die technische Lösungen, Dienstleistungen und Neuheiten aus der Pelletstechnik zeigen. Zum begleitenden Fachkongress, dem 9. Industrieforum Pellets werden am 6. und 7. Oktober rund 500 Experten der Branche erwartet. Sie diskutieren aktuelle Trends aus den europäischen Pelletsmärkten, sowie die Herausforderungen der künftigen Entwicklungen.
Weitere Informationen zur Interpellets 2009 und dem 9. Industrieforum Pellets: www.interpellets.de
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